Der Bierdeckel erschließt einen neuen Lebensraum, den Briefkasten

Quelle: bierdeckelpost.de

Quelle: bierdeckelpost.de

Mit jeder Brauerei, die in Deutschland schließt verschwindet auch ein individuelles Bierdeckeldesign. Doch pfiffige Werber entdecken immer neue Möglichkeiten, dem Bierdeckel neue Funktionen zu entlocken. Während Bierdeckel schon länger bewährte Werbemittel in Restaurants und in der Gastronomie sind, stoßen sie in den Briefkästen auf neue Wirkungsräume.

Die Idee hierzu stammt aus Franken, einer Region in der lokales Brauwesen und der Bierdeckel im Wirtshaus noch eng verbunden sind. Verbindet man den Bierdeckeldruck statt mit einer Auslage mit dem Einwurf in den Briefkasten, so entsteht ein neuer Weg zu lokalen Zielgruppen. Hierbei ist hilfreich, dass inzwischen auch schon Bierdeckel in kleinen Stückelungen produziert werden können, um auch für Handwerker, regionale Dienstleister oder den Einzelhandel attraktive Werbepakete schnüren zu können.

Große Freiheiten gibt es beim Bierdeckeldesign, obwohl das Material auf Saugfähigkeit hin ausgelegt ist ermöglicht moderne Offsettechnik einen breiten Rahmen an Gestaltungsmöglichkeiten. Ob mit klassischem weißen Bierdeckelrand zum Abstreichen der Getränke oder mit einer kompletten Füllung bis zu Rand, dem Design sind kaum Grenzen gesetzt. Natürlich sollte man auch bei der Bierdeckelwerbung auf die bekannte AIDA Formel setzen, um einen Werbeimpuls hervorrufen zu können. Nur eine Anzeige auf einen Bierdeckel zu drucken reicht auch mit diesem Werbemittel nicht aus, um Aufmerksamkeit erzeugen zu können.

Nutz- und Sammelwert von Bierdeckeln

Die Vorteile von Bierdeckel Werbung (sowohl im Briefkasten als auch als Gastromedium) sind immer noch der Spiel- und Sammeltrieb. Ob man aus Bierdeckel einen Turm baut oder ein Muster legt, man beschäftigt sich mit dem Bierdeckel und eine immer größer werdende Zahl von Sammlern ist stets auf der Suche nach neuen Sammlerobjekten.

Ausgefallene Bierdeckelobjekte werden so gerade bei Kleinserien zu gesuchten Sammlerstücken. Darüber hinaus erhalten die Privathaushalte in den ausgewählten Verteilräumen einer Bierdeckelkampagne einen unbenutzten Bierdeckel für den Eigengebrauch, der gerade im Sommer bei Grillpartys oder dem gemütlichen Beisammensein mit den Nachbarn verwendet werden kann. Vom Bierdeckeldruck, über den Einwurf im Briefkasten hin zum Terrassentisch ist somit der angestrebte Weg des neuen und unverbrauchten Werbemittels und damit auch der Werbebotschaft.

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1 Response

  1. Alex sagt:

    Sehr interessanter Artikel! Kann mir auch vorstellen, dass der Bierdeckel gut als Werbemittel verwendet werden kann. Gerade für Sammler setzt er sich tatsächlich deutlich von Fylern o.ä. ab, die ja meistens sofort im Mülleimer landen.

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