Wie man das Unternehmen zum Erfolg führt

Nach dem Boom kommt der Bust

Nach dem Boom kommt der Bust

Eines der wichtigsten Dinge, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen, etwas an dem viele Branchen sogar scheitert, ist das richtige Controlling in der Firma. Damit meine ich aber in erster Linie nicht ein einfaches Zahlenwerk wie im klassischen Controlling, wo es um Key Performance Indicators (KPI) geht, nach denen alles und jeder bewertet wird. Das ist auch wichtig, und hat eine wichtige Funktion, doch es ist nicht der entscheidende Faktor den ich meine. Ich meine ein richtiges Anreizsystem für die Mitarbeiter. Denn sie sind der wichtigste Baustein in jedem Team und in jedem Unternehmen. Ohne sie geht nichts und mit ihnen aber in falscher Richtung ist jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.

Die Anreize sind also am wichtigsten, um jeden an einem Strang ziehen zu lassen, um jeden auf die selbe Seite zu bringen und jeden auf das Unternehmensziel hinarbeiten zu lassen. Mitarbeiter sind nämlich am effektivsten und effizientesten sobald sie frei sind aber mit der sprichwörtlichen Karotte am Stab in die richtige Richtung „gestubst“ werden. Üblicherweise werden oft finanzielle Anreize geschaffen, also Boni, Kommissionen, etc. Diese funktionieren auch gut, solange es sich um geradlinige Aufgaben handelt. In dem Moment aber, in dem Kreativität und out-of-the-box Denken gefragt ist, hindert es nur die Produktivität.

Man muss also, spätestens sobald die Mitarbeiter Verantwortung bekommen, sie außerhalb der finanziellen Entlohnung dazu motivieren langfristig dem Unternehmen einen Wert zu bringen. Dies entsteht durch eine starke und positive Unternehmenskultur. Die Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen zur Arbeit zu kommen, sie müssen sich mit der Firma identifizieren können und vor allen Dingen mit ihren Zielen. Wichtig ist hier auch Kommunikation zwischen den Abteilungen, sogenanntem business partnering. Nur wer auch Kontakt zu anderen Abteilungen hat, sieht das große Bild und arbeitet in diesem. Denn wenn alle die selben Ziele haben, und eine wirkliche, persönliche Motivation haben, werden sie sich den Job reinsteigern, sie werden die Extra-Meile gehen, um das Projekt zum Erfolg zu führen und es wird ihnen Spaß machen zu arbeiten. Nur so kann man einen langfristigen Erfolg absichern. Rein monetäre Belohnungen fördern oft nur kurzfristiges Denken, wie bei vielen Banken vor der Bankenkrise. Hier findet aber bereits überall ein umdenken statt, nachhaltige Strukturen aufzubauen.

Bild: pixabay

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9 Responses

  1. Caroline sagt:

    Hi Dominik,

    eigentlich redest du ja weniger von Controlling, sondern vielmehr von Mitarbeiter-Motivation. Ich sehs übrigens genauso, dass es extrem wichtig ist, diese hoch zu halten. Ein gutes und motiviertes Team bringt einfach mehr Leistung und die Mitarbeiter sind i. d. R. loyaler. Ich kenne viele Unternehmen, da ist die Fluktuation der Mitarbeiter riesig und das nur, weil die Stimmung im Team nicht passt.

  2. Dominik sagt:

    Hi Caroline,

    Controlling hat zwei Gesichter. Zum einen geht es darum die Kosten zu dokumentieren, auf der anderen Seite geht darum zu kontrollieren, dass alle in den Budgets bleiben, also letztendlich dass alle so handeln, wie sie sollen. Dazu gehört auch sicherzustellen, die Ziele der Mitarbeiter in die richtige Richtung zu bringen, denn wenn sie etwas anderes wollen als dem Unternehmen nutzt, kann dies sehr schief gehen; Projekte werden nicht erfolgreich fertig gestellt, Budgets werden überschritten, Termine nicht eingehalten.

    Ein Beispiel sind kurzfristige Boni auf Basis von Gewinnbeteiligungen. Dadurch mag der Gewinn des Unternehmens schnell steigen, doch womöglich werden dafür Kapazitäten verkauft und die langfristige Existenz des Unternehmens gefährdet.
    Mit einer starken Unternehmenskultur, die die Mitarbeitermotivation in die richtige Richtung lenkt wird dies verhindert. Es ist aber schwerer als einfach Boni auszuteilen.

    Gruß Dominik

  3. Hi Dominik, ich finde deinen Artikel sehr gut geschrieben, du hast die wichtigsten Punkte m. M. nach in den Artikel geschrieben und das auch ausführlich!

    Danke und ein schönes Wochenende, Britta

  4. Dominik sagt:

    Hi Britta,

    ich freue mich, dass dir der Artikel so gut gefällt. Ich denke Anreizsysteme und Corporate Culture sind eines der wichtigsten Themen in der modernen Zeit und haben, wie wir gesehen haben, für ganze Volkswirtschaften entscheidend sein.

  5. Ben Müller sagt:

    Hy Dominik, gut geschrieben, wenngleich ich nicht nur die Motivation der Mitarbeiter im Vordergrund sehe sondern ein gleichstarkes Konstrukt aus monetärer Motivation, Wahrnehmung, Controlling, Akzeptanz und Wertschätzung – denn nur mit Motivation erhältst du lediglich kurzfristige Siege aber keine dauer- und nachhaltigen Erfolge.

  6. Dominik sagt:

    Hallo Ben,

    Motivation sehe ich hier auch als ganzheitliches System. Schon oft haben Mitarbeiter eine geringere Bezahlung akzeptiert, weil die Unternehmenskultur angenehmer war und es Spaß gemacht hat einen Wertbeitrag zu liefern. Dies funktioniert aber nur, wenn eine gewisse Minimumbezahlung geliefert wird, sodass das Thema Geld erstmal aus dem Weg ist. Dann dienen kleine Boni ebenso zur zum Gefühl der Wertschätzung wie zur Motivation.

  7. Ariane Fuchs sagt:

    Ich finde auch, dass da mehr auf die Mitarbeiter-Motivation eingegangen wird. Trotzdessen ist der Artikel meiner Meinung nach sachlich gut gehalten.

    Alles gute

  8. Jonas sagt:

    Auch ich bin der Meinung, dass man die Motivation eventuell einbisschen fördern sollte, um wirklich immer das beste dort raushauen zu können. Wirklich gut der Artikel.

    lg
    Jonas

  9. ich denke mal, dass die Mitarbeitermotivation das A und O in einem Unternehmen ist. Was meint Ihr, warum Google so erfolgreich ist? – Stichwort: Mitarbeitermotivation :-)

    Liebe Grüße und schöner Artikel,
    Dustin

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