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Überwiegend eignen sich Websites, Blogs und weitere virtuelle Möglichkeiten gut dazu, als Werbepartner passiv Geld zu verdienen. Wer sich langfristig passives Einkommen aufbauen möchte, kann Zeit oder Talent investieren. Die Aufbaumöglichkeiten sind unterschiedlich, über Monate und Jahre hinweg aber durchweg seriös und attraktiv.
Vier von 1.000 Möglichkeiten für den Aufbau von passivem Einkommen
Passives Einkommen bedeutet, dass nach einem einmaligen Investment von Zeit und Geld langfristig Einnahmen zurückkommen. Bei den folgenden Möglichkeiten ist die Höhe solcher Einnahmen unterschiedlich, aber über Jahre gerechnet attraktiv:
Möglichkeit Eins: Cashback und Bonusprogramme
Aus dem normalen Einkauf ist die Bezahlung mit einer Paybackkarte längst bekannt. Online ist es genauso möglich, mit einem normalen Kauf Bonuspunkte zu sammeln. Für digitales Cashback können direkt Portale genutzt werden, die beispielsweise für Abonnements, Reisebuchungen, Fahrzeugmiete oder Einkäufe im Onlineshop Prozente auszahlen. Besonders populär sind Bonusprogramme in den USA: Hier sammeln Vielflieger Flugmeilen statt Cashback und reisen so fast oder völlig kostenlos weltweit.
Möglichkeit Zwei: Provision durch Affiliate Marketing
Wer ohnehin eine eigene Website betreibt, kann diese Seite für Werbetreibende als Plattform für Banner, Verlinkungen oder Anzeigen zur Verfügung stellen. Jeder Klick auf die Werbeeinblendung kann dabei passives Einkommen aufbauen. Je nach Vertragsart wird für tatsächliche Käufe über die Weiterleitung eine durchaus attraktive Provision ausbezahlt. Die einmalige Provision pro Klick kann sehr hoch ausfallen, ist aber unsicher.
Ein anderes Modell ist die Lifetime Provision. Dabei betreut der Inhaber der Affiliate Webseite Bestandskunden, ist also halb aktiv am Geschäftsmodell beteiligt. Die Provisionen sind geringer, aber auf Jahre gerechnet stabil, vor allem durch die Bestandspflege bereits generierter Onlinekunden.
Möglichkeit Drei: Geld gegen Zinsen verleihen
Auf Portalen wie auxmoney können Menschen als Kreditgeber für konkrete Leihanfragen auftreten. Beispielsweise lassen sich so Startups mit der Finanzkraft aus vielen kleinen Kreditanteilen leichter aufstellen, oder private Kreditnehmer finanzieren damit Extraausgaben. Für die Rückzahlung gelten bestimmte Zinssätze. Es kommt also das investierte Geld plus einer kleinen Gewinnsumme zurück.
In welche Kreditanfrage investiert werden soll, kann der Kreditgeber selbst entscheiden. Diese Form, passives Einkommen aufzubauen, ist sicherer als anonymer Börsenhandel. Vor allem ist an dem Konzept attraktiv, dass schon eine kleine investierte Summe für das Erzielen eines Zinsgewinns ausreicht.
Möglichkeit Vier: E-Books für passives Einkommen
Ebooks sind vor allem als Sachbücher beliebt bei virtuellen Lesern. Wer kein Geld ausgeben möchte und gerne schreibt, hat hier eine attraktive Nische für langfristige Verkaufseinnahmen gefunden. Voraussetzung ist ein Thema, für das sich Leser stark interessieren. Ratgeber und Lebenshilfe, Ernährungsthemen oder Reisebeschreibungen finden sich bei Verkaufsportalen häufig in den Bestsellerlisten.
Ein Monat sollte für die Vorbereitungen und ein weiterer für das Texterstellen, die Covergestaltung und das Hochladen eingeplant werden. Es wird eine Weile dauern, bis ein sichtlicher Verkaufserfolg eintritt. Über Blogbeiträge oder kurze Pressemeldungen beim Erscheinen lässt sich die Bekanntheit des Buches – vor allem mit einem guten Titel – schneller steigern.
Fazit
Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten an, passives Einkommen aufzubauen. Ganz passiv gelingt dies aber nicht: Entweder wird Geld investiert oder Zeit und Talent. Vor allem die Investition von Talenten wie Schreibgewandtheit oder technisches Geschick ist online wie offline gefragt und wird langfristig gut honoriert.