Besser verkaufen auf Amazon: So gelingt es in wenigen Schritten

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Der Online-Versandgigant Amazon hat sich in den vergangenen Jahren von einem Vertrieb zu einer Plattform gewandelt. Händler können nun auf Amazon ihren eigenen Shop gründen und über die Seite verkaufen. Wer dabei wirklich erfolgreich sein möchte, sollte einige Tipps beachten.

Wie verkaufe ich auf Amazon?

Wer auf Amazon verkaufen möchte, hat die Wahl zwischen zwei Optionen: FBA (Fufillment by Amazon) und FBM (Fulfillment by Merchant). Bei letzterem Modell lagert und versendet der Händler seine Produkte selbstständig und kann daher nur marginal von den enormen Vorteilen profitieren, die Amazon als Plattform bietet. Weit lukrativer ist das FBA-Modell. Hierbei kümmert sich Amazon um die gesamte Logistik, etwa auch um Retouren. Das Verkaufen auf Amazon gestaltet sich dadurch aber nicht automatisch kinderleicht. Wer einen eigenen Amazon-Shop eröffnen möchte, muss viele organisieren und strukturieren.

Hilfreich sind dabei eigene Tools zur Shopverwaltung wie etwa das Helium 10 – Amazon Tool. Helium 10 erleichtert nicht nur das Verwalten von Produkten und Versandabläufen, sondern gewährt auch statistische Einblicke in die Produktivität des Shops. So können Händler langfristig ihre Erfolge überwachen und erkennen diverse Schwachstellen sofort.

Warum sollte ich auf Amazon verkaufen?

Der Online-Händler Amazon konnte in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Erfolg erzielen. Marktforschungen zeigen immer wieder: Für viele Menschen ist das Einkaufen auf Amazon zur Blaupause für das Einkaufen im Netz generell geworden. So, wie Menschen ganz selbstverständliche Google als einziges Navigationssystem fürs Netz ansehen, empfinden andere das Einkaufen auf Amazon. Wer im Internet etwas bestellen möchte, der schaut zuerst hier.

Zu diesem Erfolg maßgeblich beigetragen hat auch die Öffnung des Unternehmens hin zu Händler, die auf der Plattform inserieren können. Dadurch ist die Produktvielfalt auf Amazon enorm gewachsen. Heute gibt es dort so gut wie nichts, was man nicht kaufen könnte. Die Käufer erfahren oftmals nur am Rande, dass sie eigentlich bei einem Dritthändler einkaufen, auch wenn alles meist recht klar ausgewiesen wird. Da die Benutzeroberfläche aber jederzeit nach Amazon aussieht und sich auch wie Amazon bedienen lässt, ist die Einkaufserfahrung die gleiche. Die Abwicklung des Kaufs erfolgt über das gleiche System. Die Kunden müssen nicht für jeden Händler neue Zahlungs- und Adressdaten hinterlegen, sondern bestellen wie gewohnt.

Auch das macht es immer attraktiver, bei einem einmaligen Einkauf noch etwas „mitzunehmen“, was man vielleicht woanders bestellen wollte. Mit der Shopstruktur ist Amazon auf dem besten Weg zum alleinigen Herrscher über den Online-Handel. Dabei ist das Ganze ein gutes Geschäft für beide Seiten: Die Händler profitieren von der starken Marke, der Logistik und der Shoptechnik – und Amazon selbst freut sich über sein stetig und quasi „von allein“ wachsendes Sortiment.

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