Montagehallen: Die richtige Planung schont Budget und Nerven

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Eine Montagehalle selber planen und bauen? Das klingt für viele Unternehmer zunächst nach Stress, Arbeit und einer Menge benötigter Ressourcen. Lieber auslagern, oder? Warum das keine gute Idee ist und wie eine Investition manchmal Geld sparen kann, zeigt dieser Artikel.

Selbstgemachte Kostenkontrolle

Viele Unternehmer in der Logistikbranche haben – und das klingt zunächst irrsinnig – mit ihrem Erfolg regelrecht zu kämpfen. Brummt das Geschäft, müssen sie ihr Unternehmen sehr schnell ausbauen. Schon bald werden die kleinen Lager und Montagehallen nicht mehr reichen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Weil es am besten sofort und so günstig wie möglich gehen muss, greifen viele Unternehmer im ersten Wachstumsstadium daher auf Notlösungen zurück. Sie lagern ihre Montage- und Logistikprozesse an externe Dienstleister aus. Das könnte sich allerdings als Milchmädchenrechnung erweisen.

Tatsächlich ist das planen und bauen einer Lagerhalle gar nicht so schwer, wie es scheint. Der Vorteil: Der Unternehmer kann selbst bestimmten, wie groß die Halle werden soll und welche Komponenten zum Einsatz kommen. Er hat also volle Kostenkontrolle bei dem Projekt. Ein Blick auf die verschiedenen Arten von Industrietoren, die der Markt bereit hält – etwa die Produkte von ASSA ABLOY Entrance Systems – beweist, wie vielfältig die Auswahl hierbei ist. An jeder Stellschraube kann der Unternehmer selbst drehen und alles seinen individuellen Bedürfnissen anpassen.

Das Ergebnis: Die Montagehalle ist nicht nur optimal für das eigene Business optimiert, auch die Umschlagzeit ist so niedrig wie möglich. Langfristig kann daraus also mehr Profit entstehen, selbst wenn man für den Bau und die Planung zunächst etwas mehr Geld in die Hand nehmen musste, als einem lieb war.

Überblick verschaffen und nicht zu voreilig handeln

Wächst das Unternehmen, will der Unternehmer – beflügelt vom Erfolg – am besten so schnell handeln wie möglich. Das ist allerdings der falsche Ansatz. Besser: Ruhig bleiben, überlegen, sorgfältig planen. Eine Frage, die sich jeder Unternehmer in der Wachstumsphase stellen sollte, ist: Welches Wachstum erwarte ich überhaupt? Wie realistisch ist meine Einschätzung? Kann ich eine solche Einschätzung überhaupt abgeben, oder sind mir einzelne Wachstumsprozesse längst entglitten? In dem Frühstadium des Wachstums ist es für den Unternehmer unabdingbar, zunächst die Kontrolle über das Wachstum herzustellen.

Anschließend kann er besonnen auf die neuen Umstände reagieren und über angemessene Lösungen nachdenken. Leider scheitern sehr viele Unternehmer gerade in diesen Phasen. Das klingt irrsinnig, weil es ihnen mit stetigem Wachstum ja eigentlich gut gehen müsste. Die Anpassung des Unternehmens an neue Verhältnisse – die sogenannte Skalierung – ist in der Tat aber ausgesprochen schwierig, erfordert Feingefühl und Geduld. Ganz besonders dann, wenn der Unternehmer noch nicht über viel Erfahrung in seiner Branche verfügt. Zu bewältigen ist diese Herausforderung mit ein wenig Besonnenheit aber allemal.

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