Absatzprognosen als Grundlage eines guten Bestandsmanagement

Nach dem Boom kommt der Bust

Nach dem Boom kommt der Bust

Damit der Begriff der Absatzprognosen nicht komplett aus dem Zusammenhang gerissen wird, müssen wir wissen wozu man Absatzprognosen überhaupt benötigt. Absatzprognosen finden ihren tatkräftigen Einsatz im Bereich des Bestandsmanagement. Doch wozu benötigt man ein Bestandsmanagement und wie funktioniert das genau?

Ein Bestandsmanagement versucht einen optimalen Lagerbestand an Rohstoffen oder Produkten herzustellen. Dies bedeutet das die Lagerkosten so gering wie möglich gehalten werden, aber gleichzeitig die Lieferzeiten für die Endkunden so kurz wie möglich zu halten. Ein optimiertes Bestandsmanagement bedeutet bei gleichbleibenden Umsätzen eine Steigerung des Eigenkapitals.
Die Optimierung der Bestände läuft in folgenden Phasen ab:
Bedarfsplanung:
Durch sogenannte Absatzprognosen werden Erfahrungen aus der Vergangenheit mit zukünftigen Erwartungen vereint. Hier kommen dann die verschiedenen Möglichkeiten zu einer erfolgreichen Absatzprognose ins Spiel. Diese möchte ich aber gerne unten im Text ausführlicher behandeln.
Bestandsplanung:
Bei der Bestandsplanung werden die benötigten Mengen festgelegt. Hier kommt dann auch der Begriff des Minimalbestands auf. Dieser Wert legt fest wann eine neue Bestellung gestartet werden soll.
Beschaffungsplanung:
In der abschließenden Beschaffungsplanung wird anhand der festgelegten Bestellpolitik der jeweilige Bestellzeitpunkt und die Bestellmenge festgelegt.

Absatzprognosen:
Bei Absatzprognosen kann man prinzipiell zwischen zwei Arten unterschieden.
Die quantitativen oder auch Wirkungsprognosen beziehen sich auf bereits erfassten Daten aus der Vergangenheit. Hier werden unter anderem saisonbedingte Unterschiede berücksichtigt.
Bei qualitativen oder auch so genannte Entwicklungsprognosen werden meistens Umfragen gestartet. Wenn eine Entscheidung schnell entschieden werden muss empfiehlt es sich die eigenen Mitarbeiter zu befragen. Bei größeren Firmen können auch Abteilungsleiter oder externe Mitarbeiter befragt werden. Der Vorteil bei diesen Personen sind die vorhandenen größeren Marktkenntnisse.
Eine weitere mögliche Umfragegruppe sind die Händler. Diese Gruppe eignet sich aber nur um neue Produkte einschätzen zu können. Bei bereits vorhandenen Produkten sind die Aussagen meist mit großem Eigeninteresse versehen, es werden meist Produkte bevorzugt bei dem der Händler eine größere Gewinnspanne hat.
Die letzte und größte Gruppe sind die Kunden direkt. Diese Umfragen sind aber sehr zeit- und kostenintensiv.

Bild: pixabay

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1 Response

  1. Marcus sagt:

    Sehr schöner Artikel. Es ist nicht einfach eine wirtschaftliche Materie derart einfach darzustellen.

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