Ohne Konto geht es nicht – Teil 2

50 EuroIn meinem letzten Artikel bin ich bereits auf das eigene Girokonto eingegangen. Heute möchte ich noch über die Themen Kreditkarte, Lastschrift, PIN, Online-Banking, sowie auf Überweisungen und Zinsen eingehen.

Mit einem eigenen Konto wird uns auch der Begriff Lastschrift begegnen. Bei einer Lastschrift handelt es sich um einmalige oder regelmäßige Abbuchungen von unserem Konto. Diese Abbuchungen müssen allerdings vorher von uns gestattet werden. Es kann nicht einfach jeder etwas von unserem Konto abbuchen. Lastschriften werden zum Beispiel für Versicherungen verwendet. So müssen wir nicht immer das Geld überweisen, sondern die Versicherung bucht einfach den fälligen Betrag von unserem Konto ab.

Sollte doch einmal jemand unberechtigt von unserem Konto Geld abbuchen, haben wir 6 Wochen Zeit, um gegen diese Abbuchung Widerspruch einzulegen. Dann wird das Geld wieder zurück gebucht und unserem Konto gutgeschrieben. Lastschriften sind immer eine Gefahr, weil das Geld nicht unbedingt immer am gleichen Tag abgebucht wird. Mit einem Dauerauftrag bist du bei regelmäßigen Zahlungen immer auf der sichereren Seite.

Eine Überweisung ist eine Zahlung an einen anderen Kontobesitzer. Der sogenannte bargeldlose Zahlungsverkehr geschieht größtenteils per Überweisung. Bei der Überweisung weist du deine Bank an, einen bestimmten Betrag vom eigenen Konto abzubuchen und einem anderen Konto gutzuschreiben.

Zinsen bekommt man, wenn man Geld zur Bank bringt. Du leihst dein Geld praktisch der Bank und sie zahlt dir im Gegenzug Zinsen. Leihst du dir in Form eines Kredites Geld von der Bank, musst du der Bank Zinsen zahlen.

Das „Online-Banking“ bezeichnet alle Bankgeschäfte, die wir im Internet tätigen. Das sind Überweisungen, Daueraufträge, Kontoumsätze etc.
Du erhältst von deiner Bank einen Zugang zum Onlinebanking und kannst dann ganz bequem von zu Hause aus über das Internet deine Bankgeschäfte verwalten.

Die PIN ist eine „Persönliche Identifikationsnummer“. Es handelt sich dabei um eine vierstellige Nummer, die wir benötigen, um uns beim Onlinebanking anzumelden oder am Geldautomaten mit unserer Karte Geld ab zu heben. Die PIN sollte man im Kopf behalten und nicht notieren. Findet jemand die PIN und die Karte zu deinem Konto, so kann er dein Konto am Geldautomaten plündern.

Die Kreditkarte ist eine praktische Zahlungsmöglichkeit per Unterschrift. Sie ist im Grunde wie die EC-Karte. Du kannst damit in Geschäften einkaufen, im Internet bestellen oder im Restaurant bezahlen. Die Bezahlung erfolgt durch Vorlage der Kreditkarte und durch eine Unterschrift von dir. Das Geld, welches man mit der Kreditkarte ausgegeben hat wird allerdings nicht direkt dem Konto belastet. Es wird bis zu einem bestimmten Datum im Monat „angesammelt“ und dann in einer Summe dem Konto belastet. Man hat ein sogenanntes Kreditlimit, bis zu dem man Geld mit der Kreditkarte ausgeben kann. Eine Kreditkarte stellt eine gewisse Gefahr dar, weil wir Geld ausgeben, ohne es direkt auf unserem Konto zu bemerken. Irgendwann kommt dann die Abrechnung der Kreditkarte und im schlimmsten Fall haben wir unser Konto überzogen. Also Vorsicht bei einer Kreditkarte!

Bild: pixabay

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3 Responses

  1. 16. Januar 2012

    […] zugelassenes Konto. Doch nicht nur zum Empfang von Geldern ist ein Girokonto geeignet. Auch der Überweisungs- und Lastschriftverkehr ist mittels dieser Kontoart kein Problem. Das Girokonto ist bestens für alle gängigen Arten des […]

  2. 17. Januar 2012

    […] zugelassenes Konto. Doch nicht nur zum Empfang von Geldern ist ein Girokonto geeignet. Auch der Überweisungs- und Lastschriftverkehr ist mittels dieser Kontoart kein Problem. Das Girokonto ist bestens für alle gängigen Arten des […]

  3. 17. Januar 2012

    […] Ohne Konto geht es nicht – Teil 2 […]

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