Grundlagen zum Girokonto – Teil 1

Rainer Sturm / pixelio.de

Im neuen Jahr möchte ich mit einem Artikel über die Grundlagen eines Girokontos anfangen. Bereits im letzten Jahr gab es einen Artikel mit Informationen rund um das Girokonto. Heute möchte ich auf das Girokonto und seine Funktionen weiter eingehen.

Mit 18 ist man unbeschränkt Geschäftsfähig und somit sind von uns geschlossene Verträge uneingeschränkt gültig. Heutzutage laufen fast alle Käufe bargeldlos ab. Daher ist ein Girokonto unabdingbar, um im Leben einzukaufen und zu zahlen.

Spätestens wenn man einen Job hat oder eine Ausbildung anfängt, ist ein Konto notwendig, um das Gehalt zu erhalten. Der Arbeitgeber überweist uns das Geld dann am Monatsende oder Monatsanfang auf unser Konto.

Welche wichtigen Begriffe gibt es allerdings bei einem Konto, die uns beschäftigen werden?

Fangen wir mit der Bankleitzahl an. Die Bankleitzahl (Abkürzung: BLZ) ist sozusagen die Adresse der Bank, an die wir Geld überweisen wollen. Um Jemandem Geld zu überweisen, brauchen wir seine persönliche Kontonummer und die Bankleitzahl seiner Bank. Sie ist zwingend notwendig, wenn wir Jemandem Geld überweisen wollen.

Dann werden wir spätestens bei unserer ersten eigenen Wohnung dem Begriff „Dauerauftrag“ begegnen. Bei regelmäßigen Ausgaben kann man einen Dauerauftrag einrichten. Unsere Bank überweist dann immer zu einem von uns festgelegten Datum Geld an den Empfänger. So können wir beispielsweise unsere Miete immer am 01. überweisen lassen. Dies geschieht dann völlig automatisch und wir müssen uns nur noch darum kümmern, dass genügend Geld auf dem Konto ist.

Um bargeldlos zahlen zu können, brauchen wir eine EC-Karte. Mit der EC-Karte können wir in Geschäften bargeldlos zahlen, an Geldautomaten Geld abheben und auch im Ausland können wir sie zum Bezahlen nutzen.

Sobald wir unser eigenes Geld verdienen, wird die Bank uns anbieten, einen sogenannten „Dispo-Kredit“ für unser Konto einzurichten. Der Dispo-Kredit ist ein Kreditrahmen, den die Bank für das Konto gewährt. Ist einmal nicht genügend Geld auf dem Konto, wenn der Dauerauftrag der Miete ausgeführt wird, kann man sein Konto dank Dispokredit überziehen. Das ist sehr praktisch, wenn uns kurzfristig mal etwas Geld fehlt. Der Nachteil ist allerdings, dass die Zinsen, die wir zahlen müssen sehr hoch sind. Die meisten Banken bieten allerdings keinen Kreditrahmen, wenn es einen Eintrag bei der Schufa gibt. Einen Kredit trotz Schufa gibt es nur in Ausnahmefällen.

Der Kontoauszug wird uns auch bei einem eigenen Konto begegnen. Auf dem Kontoauszug, den wir bei unserer Bank (meist an einem Automaten) erhalten, enthält alle Gutschriften und Abbuchungen auf unserem Konto. Wir sehen den aktuellen Kontostand und alle Transaktionen, die wir getätigt haben. Den Kontoauszug solltest du immer gut überprüfen. Findest du eine Abbuchung die nicht stimmt, weil die Bank einen Fehler gemacht hat oder weil ein Betrug vorliegt, wende dich an einen Berater bei deiner Bank.

In meinem nächsten Artikel werde ich auf die Kreditkarte, die Lastschrift, die PIN, das Online-Banking, sowie auf Überweisungen und Zinsen eingehen.

 

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3 Responses

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