Professionelle Schreibgeräte für das Studium: Eine lohnenswerte Anschaffung?

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Auch an modernen Hochschulen wird von vielen Studenten nach wie vor mit der Hand geschrieben. Aber hat das wirklich Vorteile? Und was bringt ein gutes Schreibgerät wirklich? Dieser Artikel klärt auf.

Handschrift unterstützt das Gedächtnis

Es ist erwiesen, dass das langsamere Schreiben mit der Hand zwar in erster Linie genau das ist – nämlich langsam -, aber durchaus auch die Gedächtnisleistung unterstützen kann. Aus diesem Grund wird es auch heute noch von vielen Studenten praktiziert, selbst wenn es kaum noch eine Vorlesung gibt, in der nicht reihenweise Tablets und Laptops aufgeschlagen werden. Wer mit der Hand schreibt, muss sich konzentrieren und immer daran denken, welches Wort er als nächstes wählt. Außerdem arbeitet man auch an seiner „gedanklichen Effizienz“, wenn man mit der Hand schreibt, denn hier gibt es einen großen Anreiz, komplizierte Dinge in möglichst wenig Worte zu fassen.

Wer das Schreiben mit der Hand als zu mühsam empfindet, ist es vermutlich lange Zeit falsch angegangen – denn hier ist das richtige Schreibwerkzeug entscheidend. Gute Kugelschreiber und Füllfederhalter können das Schreiben mit der Hand unterstützen, denn nicht nur sehen gute Schreibgeräte deutlich besser aus, auch das Schreiben macht mit ihnen viel mehr Spaß. Ein guter Stift unterstützt die Handschrift und animiert zum sauberen Schreiben. Studenten, die mit dem Schreiben per Hand an ihren Lernerfolgen arbeiten möchten, sollten daher auf jeden Fall ein gutes Schreibgerät benutzen, auch wenn man hierfür oft ein wenig mehr Geld hinlegen muss als für den Bleistift vom Discounter.

Handschrift ist auch Imagepflege

Darüber hinaus kann das Schreiben per Hand auch auf andere Arten und Weisen die Karriere positiv beeinflussen, denn: Handschreiber sterben aus. Wer heutzutage im Berufsleben ein gutes Schreibgerät besitzt und damit auch noch sauber und flüssig schreiben kann, ist fast schon eine Rarität. Handschriftlich angefertigte Bewerbungen werden nur noch selten gefordert, aber schon eine schöne Unterschrift – geschrieben mit einem Profi-Stift – macht einen deutlichen Unterschied. Auch deshalb kann es clever sein, sich das Schreiben per Hand schon im Studium (wieder) anzueignen – oder besser: Darauf hinzuwirken, dass die eben erlernte Fähigkeit nicht so schnell verloren geht.

In bestimmten Branchen können Berufseinsteiger mit einer guten Handschrift und einem hochwertigen Stift garantiert Eindruck schinden. Sie zeigen, dass Effizienz nicht das einzige Kriterium ist, nach dem sie ihre Arbeit strukturieren. Langsamkeit und Beflissenheit sind selten gewordene Tugenden, die der Handschreiber allein durch das behäbige Arbeiten mit dem Stift ausstrahlt. Mit einem guten Stift kann man obendrein noch beweisen, dass man über einen exzellenten Geschmack verfügt. Es lohnt sich, in dieses Thema näher einzutauchen. Wer Gefallen daran findet, hat womöglich eine lebensverändernde Erfahrung vor sich.

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