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Beim Forex-Handel wird an der Börse mit Währungen (Devisen) gehandelt. Apps und zunehmend offene Trading-Angebote für Privatanleger finden in diesem Bereich zunehmende Resonanz. Mit den richtigen Einsteigertipps bleibt ein Verlustrisiko für private Investitionen überschaubar.
Lern- und Prüfarbeit im Forex Handel ab Einstieg
- Tipp Eins: Broker nach individuellen Vorlieben und Marktverhalten vergleichen
Market Maker werben mit potenziell hohen Gewinnen – kosten aber ab einem gewissen Investitionsvolumen deutlich mehr als ECN- oder STP-Broker. Seriöse ECN-Broker bestimmen die Gebühren nach Handelsauftrag. Sie unterliegen aus beruflichen Gründen offiziellen Regulierungen, die Einsätze der Kunden akzeptablen Einlagensicherungen.
- Tipp Zwei: Die richtige Strategie entscheidet beim Forex Handel, nicht der aktuelle strategische Trend
Kurzfristig können Trend Strategien hohe Gewinne einbringen. Langfristig lebt die Sicherheit beim Forex Handel von der Vielfalt der gestreuten Investitionen. Einsteiger sind damit besser beraten als mit einem verlockend hohen, aber riskanten Gewinnpotenzial.
- Tipp Drei: Emotional nicht am Kontostand festkleben
Rutscht der aktuelle Kontostand unter den Einzahlungsstand, gilt es, Ruhe zu bewahren. Erst einmal sind kleinere Einzahlungen entspannender beim Devisenhandel. Mit zunehmender Erfahrung im Forex Handel legt sich die unbesonnene Aufregung, und der Kontoverlauf wird nur noch zu Schlüsselzeiten des Börsenhandels kontrolliert.
- Tipp Vier: Auf möglichst stabile und bekannte Währungspaare setzen
Exotische Währungspaare versprechen hohe Gewinne im Forex Handel, weil sie sich an der Börse natürlich etablieren möchten. Das Risiko eines Totalverlustes von eingesetztem Kapital ist dort aber deutlich höher als bei bekannten Paaren wie EUR/USD (Euro – US-Dollar) oder USD/CHF (US-Dollar – Schweizer Franken).
- Tipp Fünf: Finanzrelevante Termine per Wirtschaftskalender verfolgen
Rohstoffmärkte, Dollar-Beteiligungen und andere Daten sind relevante Faktoren für Konjunkturänderungen. Diese können bei Notenbanksitzungen vorgenommen werden. Die Währungsentwicklung halten Einsteiger per Wirtschaftskalender gut im Blick.
- Tipp Sechs: Lernen, lernen, lernen
Die richtige Strategie, Marktanalysen, Interpretation von Börsenkusen usw. können nur durch stete Weiterbildung erlernt werden. Ohne diese Lernbereitschaft bleibt ein Einsteiger im Forex Handel immer bei hohem Risiko vom Handeln seines Profi-Brokers abhängig.
- Tipp Sieben: Bei Verlusten die Investition als Lehrgeld betrachten
Fehler passieren – Verluste können spontan und ohne eigenes Verschulden auftreten. Einsteiger üben auf Demokonten zum Börsenhandel mit nicht realem Lehrgeld, welche Strategien, Spreads und Investitionszeiträume am ehesten zum Gewinn führen können.
- Tipp Acht: Konsequentes Risikomanagement beim Forex Handel ab Einstieg
Risikobereite Trading-Einsätze führen beim Forex Handel fast immer zu Verlusten. Besser sind Investitionen durch klassische Strategien. Im Laufe der Erfahrung kann das Risikomanagement durch möglichst geringe „Könnte“-Tradings erweitert werden.
- Tipp Neun: Forex Demokonto zur Simulation des Devisenhandels
Einige Wochen Übung und Analyse helfen Einsteigern, die Grundregeln des Handels, mögliche Risiken und sinnvolle Investitionsstrategien zunächst kostenfrei zu erlernen. Entsprechende Apps bieten Demo-Accounts, auf denen im Spielmodus geübt und später mit Echtgeld gehandelt werden kann.
- Tipp Zehn: Im Forex Handel endet die Lehrzeit nie
Auch nach vielen Jahren Forex Handel sollten Trader mit ihrer gewonnenen Erfahrung ihr bisheriges Handelsgebaren auf den Prüfstand stellen. Gegebenenfalls kann ein Strategiewechsel bessere Ergebnisse erzielen.
Fazit
Einsteiger können sofort Gewinne beim Forex-Handel erzielen. Dauerhaft gelingen vorteilhafte Investitionen nur durch Lernen, Beobachten und die entsprechende persönliche Weiterentwicklung.