Pflanzen statt Stress: Johanniskraut und seine wunderliche Wirkung

Die Schönheit der Natur

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Heutzutage ist fast kein Tag mehr stressfrei! Ob am Arbeitsplatz, zu Hause, beim Einkaufen oder Autowaschen, immer wieder lassen die Menschen sich von Stresssituationen den Tag vermiesen. Jedoch kann Stress auf Dauer krank machen. Er kann zu ersthaften Erkrankungen wie Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Depressionen führen. Wer sich also leicht aus der Fassung bringen lässt und sich zudem noch schlecht beruhigen kann, der sollte nicht gleich zu starken Beruhigungsmitteln greifen. Vielmehr empfiehlt sich eine pflanzliche Behandlung. Johanniskraut, was bereits in der Therapie von Depressionen erfolgreich eingesetzt wird, kann auch bei Stress Beruhigung bringen.

Wie hoch ist die Dosierung

Wer Johanniskraut einnehmen möchte, der sollte nicht glauben, dass die einmalige Einnahme zur sofortigen Linderung der Beschwerden führt. Das Präparat muss richtig dosiert werden, um seine Wirkung voll entfalten zu können. Die Tagesdosis beträgt anfangs bei der Einnahme von Johanneskraut Trockenextrakt etwa 500mg bis 1000mg. Die Dosis können Betroffene über Fertigarzneimittel oder aber auch über Tee zu sich nehmen. Um auch wirklich eine ausreichende Johanniskraut Wirkung zu erhalten, sollte der Wert von 300 mg Johanniskrautextrakt nicht unterschritten werden.

Die Einnahme sollte in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt erfolgen. Mit einer sofortigen Wirkung ist dabei nicht zu rechnen, denn der Wirkstoff kann sich erst langsam im Körper aufbauen.

Wie schnell wirkt das Kraut?

Johanneskraut kann keine Wunder vollbringen. Der Wirkstoff wird zunächst vom Körper aufgenommen und anschließend muss ein gewisser Pegel erreicht werden, damit ein Behandlungserfolg eintritt. Dies ist meist erst nach vier bis sechs Wochen der Fall. Betroffene dürfen also das Präparat nicht gleich nach 2 Wochen absetzen, weil sie keine Besserung verspüren. Bei einer dauerhaften Anwendung kann Johanneskraut den Nervenstoffwechsel positiv beeinflussen. Damit es aber in verschiedene biochemische Prozesse eingreifen kann, muss es lange genug eingenommen werden. Erst dann kann es sich auf das zentrale Nervensystem auswirken.

Leider wirkt Johanniskraut nicht bei jedem. Für diejenigen, die unter Stress leiden, ist es ratsam, Johanniskrautpräparate einfach auszuprobieren. Sollte sich die Symptomatik innerhalb von zwei Monaten nicht gebessert haben, so sollten Betroffene mit einem Arzt über andere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

Bild: pixabay

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1 Response

  1. Fred sagt:

    Ja, gutes Mittel. Wenn immer möglich bevorzuge Ich Naturheilmittel über synthetisch hergestellten Mitteln. Und für Leute Die kein Johanniskraut (Tee oder Extrakte) vertragen gibt es ja noch andere beruhigende Kräuter, wie z.B. Baldrian oder Melisse.

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