Unternehmensberater – eine neue Art der Abzocke oder wirklich lukrativ

Unternehmsberatung

Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Unternehmensberatung ist ein neuer Berufszweig der sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt hat. Doch ist das Ganze eine gut angelegte Abzocke, oder können diese Berater einer Firma wirklich weiterhelfen?

Ursprünglich kommt der Begriff der Unternehmensberatung aus den USA. 1886 hat Arthur D. Little, ein Professor am Massachusetts Institute of Technology, die erste Firma für Unternehmensberatung gegründet. In Deutschland waren die ersten Beratungsunternehmen in den 1920er Jahre in Berlin gegründet worden. Bei den ersten Unternehmen standen betriebswirtschaftliche Dinge, wie zum Beispiel die Kostenrechnung oder Betriebsorganisation im Vordergrund. 1964 hat die größte Unternehmensberatung McKinsey & Company auch eine Niederlassung in Deutschland eröffnet. Insbesondere die Berliner Unternehmensberatung ist durch ihren deutschen Ursprung ein hart umkämpfter Markt. Viele der großen Unternehmensberatungsbüros haben dort einen Sitz.

Fachverbände haben freiwillige Grundsätze ausgearbeitet, die für jeden Unternehmensberater gelten sollen. Diese sind: Unabhängigkeit, Objektivität, Kompetenz, Vertraulichkeit. Unabhängigkeit steht dafür, dass der Berater seine Entscheidungen unabhängig von anderen Engagements fällen muss. Die Objektivität bedeutet, eine Abwägung der verschiedenen Chancen und den damit verbundenen Risiken, welche Eingegangen werden müssen. Unter dem Stichwort Kompetenz versteht man, dass der Unternehmensberater nur in Branchen tätig wird, in denen er sich auch wirklich auskennt und Erfahrung besitzt. Mit Vertraulichkeit wird festgelegt, dass keine Auswertungen oder Information an die Öffentlichkeit gelangen.

Unternehmensberatung hilft oder unterstützt meist Geschäftsführer oder Existenzgründer. Das Ausmaß der Unterstützung kann sich von Fall zu Fall zu unterscheiden. Von einer Unterstützung in einem Projekt, über Strategieplanungen für das Marketing oder beim ausarbeiten eines Businessplanes. Alles in allem ist eine Unternehmensberatung in der heutigen Zeit, sicherlich keine schlechte Sache und lohnt sich für große und auch kleine Unternehmen.

You may also like...

2 Responses

  1. na ja, also alle über einen kamm zu scheren finde ich etwas übertrieben. ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass ein paar schwarze schafe der branche einen schlechten ruf verleihen.

    daniel krones
    (www.kraus-und-partner.de)

  2. Der Markt in berlin für Unternehmensberater dürfte nicht nur deswegen so umkämpft sein, weil Berlin Bundeshauptstadt ist, sondern vielmehr deswegen, weil immer mehr europäische startups ihre Gründung nach berlin verlagern.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *