Die Möglichkeiten von Erdöl

Die Chemie mit dem Öl

Die Chemie mit dem Öl

Erdöl hat schon lange den Einzug in unser tägliches Leben geschafft. Ob in fester Form als Plastik oder flüssig als Treib- oder Schmierstoff, es ist gar nicht mehr weg zu denken.

Welcher gut sortierte Haushalt hat nicht die nützlichen und gut stapelbaren Aufbewahrungsboxen aus Plastik in der Küche stehen? Der gute Ruf von diesen Boxen beruht auf der guten Qualität und den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Auch auf zahlreichen Verkaufsparties, an denen sich die überwiegend weiblichen Gäste immer gut amüsieren, gibt es die Plastikboxen in Überzahl.

Für Kinder ist Plastik nicht nur als Vesperdose ein freudiger Gegenstand, sondern vor allem als Spielzeug. Für Kleinkinder würde ich solches Plastikspielzeug allerdings nicht empfehlen, da Kleinteile verschluckt werden können. Auch die verwendeten Weichmacher konnten noch nicht mit 100%iger Sicherheit als ungiftig eingestuft werden. Anders ist das bei den alt bekannten Spielzeugen wie Lego oder Playmobil. Diese werden nicht mit Weichmacher hergestellt und haben ihre Kinderfreundlichkeit schon bewiesen.

Aber auch bei einer quietschenden Tür benutzen wir Erdöl, in diesen Fall als Schmierstoff. Diese Schmierstoffe werden nicht nur bei Türscharnieren eingesetzt, sondern hauptsächlich, um Maschinen bestmöglich einsetzen zu können. In der Industrie werden für diese Zwecke allerdings sogenannte Hochleistungsschmierstoffe verwendet. Diese sollen den Verschleiß verringern, um auch noch bei extremen Temperaturen oder Druck optimale Leistung zu erbringen. Hauptsächlich werden Zahnräder oder Lager damit eingeschmiert und geschützt.

Solch ähnliche Schmierstoffe werden auch bei Motoren verwendet. In Autos wird das Erdöl noch zu einem anderen Zustand verwendet, als Benzin. Als Treibstoff wird er verwendet um das Triebwerk, den Ottomotor voranzutreiben. Um Flugzeugturbinen in Bewegung zu bringen, wird Kerosin verwendet, da dieses einen deutlich niedrigen Flammpunkt als Benzin hat.

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4 Responses

  1. Maria sagt:

    Natürlich ist es auch bekannt, dass auf Grund der Kostbarkeit des Erdöls viele Menschen um den Besitz der Gebiete, wo dieser zu finden ist, kämpfen. Geschweige von den Schaden für die Umwelt bei seiner Gewinnung.

    Das wissen wir alle!

    Doch solche Artikel wie dieser machen uns klar, wie tief in unser Leben eingedrungen ist und wie süchtig wir nach den mit ihm produzierten Produkten sind. Ich frage mich, wie soll dieser Konflikt zwischen Gebrauch und der Wunsch nach sauberer Natur und Weltfrieden überwunden werden.

  2. Sebastian sagt:

    Nicht zu vergessen, welche Bedeutung das Erdöl zur Medikamentenherstellung hat.

    Da es nur begrenzte Vorkommen gibt, sollte man jedoch am Verbrauch herunterschrauben und auf alternative und sich selbst erneuernde Energiequellen setzen.

  3. Sascha sagt:

    Das Problem ist das erneuerbare Energien sehr kostspielig im Verhältiss sind und das die Mineralölkonzerne eine große Lobby haben beziehungsweise selbst auch sehr mächtig sind…
    Ein weitere Knackpunkt ist das viele Menschen gar nicht wissen wie viele Produkte dem Erdöl zu verdanken sind… Wie man dem Artikel auch sehr schön entnehmen kann.
    Das ganze wird sich warscheinlich von selber erledigen wenn die Vorräte weltweit aufgebraucht sind oder der 3. Weltkrieg um die letzten Reserven stattfindet…

  4. Torsten sagt:

    Alles richtig. Schlimm nur, was im Namen von Erdöl alles so angezettelt wird auf der Welt, quasi jeder zweite Krieg hat irgendwelche strategischen Ölvorteile als Hintergrund. Deshalb ist es zwar wichtig zu wissen, was alles aus Öl hergestellt wurde. Aber noch viel wichtiger, ist als Konsument entsprechend zu reagieren, und im Supermarkt eben nicht jedes Mal die Plastiktüte zu nehmen, auf Kurzstrecken das Auto stehen lassen, etc., etc.

    Noch wichtiger als das „Nicht kaufen“ ist das „Alternativ kaufen“, also wenn ich die Chance habe, bewusst ein Substitut von Öl durch mein Konsumverhalten zu unterstützen, dies dann auch unbedingt zu tun.

    Wie immer, der Verbraucher hat es in der Hand. Und wird es vermutlich auch wieder vermasseln…

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