Werbeartikel im digitalen Zeitalter: Welche Möglichkeiten gibt es?

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Heute noch von einem Prozess der Digitalisierung zu reden, ist maßlos untertrieben. Längst ist die Digitalisierung in alle Lebensbereiche durchgedrungen – auch in die Werbung. Dieser Artikel zeigt, was diese Schlussfolgerung für die Branche bedeutet.

Welche Werbeartikel eignen sich für das digitale Zeitalter?

Lange Zeit waren klassische Werbeartikel vor allem Papierprodukte. Die Empfänger sollten sich an ein bestimmtes Produkt oder eine Marke erinnern, wenn sie nach Hause kommen und das nächste Mal einen Notizblock oder einen Kugelschreiber suchen – soweit die Logik. Aber wer braucht im digitalen Zeitalter eigentlich noch regelmäßig einen Kugelschreiber? Oder einen Notizblock? Auch die Art zu werben sollte sich an die veränderten Bedingungen anpassen. So ist es nur logisch, dass heute viel häufiger mit dem Logo bedruckte USB-Sticks und andere digitale Gadgets verschenkt werden als früher. Aber wie findet man heraus, was die potentiellen Kunden wirklich mögen?

Am besten stellt man sich dafür einen fiktiven Tagesablauf eines Angehörigen der Zielgruppe vor. Werbegeschenke sollen im Alltag gebraucht werden und nützlich sein. Hat sich der Alltag vieler Menschen geändert, müssen auch die Werbeartikel da mitziehen. Heute sucht niemand mehr fieberhaft nach einem Kugelschreiber (wenngleich so mancher noch immer nach einem Feuerzeug sucht), stattdessen braucht man schnell mal ein Ladegerät, eine Powerbank oder eben einen USB-Stick. Immer gut: Werbegeschenke als Schlüsselanhänger. Trotz aller Digitalisierung haben wir die Ära des Schlüssels noch immer nicht überwunden.

Wer etwas im Fall der Fälle wirklich griffbereit haben möchte, sollte sich dieses Objekt an seinen Schlüsselbund heften. USB-Sticks sind praktisch für eine Datensicherung oder zum Transport sensibler Daten. Zwar wird viel Datenverkehr heute komplett digital in der Cloud gelöst, es gibt aber insbesondere im Geschäftsumfeld viele gute Gründe, auch mal auf ein physisches Speichermedium zu vertrauen. Besonders gut klappt das, wenn der Stick sehr leicht zu verschlüsseln ist.

Wie man mit Werbeartikeln ein Markenbewusstsein schafft

Das wichtigste Merkmal für die Effizienz von Werbeartikeln ist die Qualität. Werbeartikel wirken erst dann richtig gut, wenn sie in einer prekären Lage griffbereit sind und auch funktionieren. Wenn man früher zu einem Kugelschreiber griff, der nicht gut schrieb oder schnell kaputt gegangen ist, färbte dieser Ärger auch auf die Marke und das Unternehmen ab. Es lohnt sich daher nicht, günstige Werbeartikel zu verwenden, weil man ja „eh nur eine Markenbotschaft“ platzieren will, den Artikel also mehr wie eine Bildfläche betrachtet. Er muss gut funktionieren. Erst dann zieht der potentielle Kunde die gewünschte Verbindung zum Unternehmensimage.

Das gilt sowohl für analoge als auch für digitale Werbeprodukte. Lieber sollten Unternehmer hier also ein wenig mehr investieren, als einen negativen Effekt willentlich in Kauf zu nehmen.

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