Minikredite – Voraussetzungen und Folgen

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Minikredite werden online als schnell verfügbar angeboten. Es müssen jedoch auch hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Am besten prüfen die Interessenten vorab, ob die Kreditaufnahme wirtschaftlich tatsächlich umsetzbar ist.

Minikredit aufnehmen – schnelle Hilfe bei Engpass

Im Gegensatz zum klassischen Kredit zeichnen sich Minikredite durch schnelle Verfügbarkeit aus. Seriöse Anbieter verlangen dafür marktübliche Zinsen und faire Gebühren. Vor allem ist das beantragte Geld nach einer Bewilligung binnen 24 Stunden auf dem Konto. Es können also Kaufentscheidungen trotz Engpass getroffen werden. Im Vergleich der Anbieter von Minikrediten sollten solche mit Banklizenz bevorzugt werden.

Hier sind die Zinsen bei Rückzahlung deutlich günstiger als bei vergleichbaren Kreditanbietern. Auch bei den Kosten pro Minikredit bleiben diese Portale unter den marktüblichen Gebühren. Mit Kredithöhen zwischen 100 und 600 Euro lassen sich schnell:

  • Kleine Engpässe im Start-Up überbrücken,
  • die Waschmaschinenreparatur sofort bezahlen oder
  • der Restbetrag für den nächsten Wagen auffüllen

Gedacht sind Minikredite nicht für Hausfinanzierungen. Vielmehr soll damit die Liquidität bei nur kurzfristigen Engpässen verbessert werden.

Voraussetzungen und Ablauf bei Minikrediten

Onlineanbieter von Minikrediten verlangen unterschiedliche Voraussetzungen für die Bewilligung. Überall gleich weisen Interessenten diese Voraussetzungen nach:

  • Langfristig wirtschaftliche Liquidität ausreichend für die fristgerechte Rückzahlung
  • Bei wiederholter Kreditbeantragung bisher reibungsloser Rückzahlungsablauf
  • Vollständige Übersendung angeforderter Kreditanlagen
  • Saubere SCHUFA (keine laufenden Kredite, keine fehlgeschlagenen Rückzahlungen)

Beispielhaft für schnelle Kreditvergabe kleiner Summen ist der Minikreditanbieter Cashper mit Minikrediten ab 100 Euro bis 600 Euro. Hier dürfen Bestandskunden unter den genannten Voraussetzungen inzwischen bis zu 1.500 Euro Kredit aufnehmen. Der Ablauf ist vor Bewilligung bereits so geregelt:

  • Nach Bewilligung wird der Kreditbetrag binnen 24 Stunden auf das Kundenkonto überwiesen.
  • Die Rückzahlung erfolgt in einer oder mehreren Raten zum vereinbarten Zinssatz.
  • Einschließlich Kreditkosten ist der Minikredit nach frühestens 15 und spätestens 60 Tagen abgelaufen.
  • Bei reibungsloser Rückzahlung kann danach sofort der nächste Minikredit zu den gleichen Voraussetzungen beantragt werden.

Verantwortungsvoll mit Minikrediten umgehen

Minikredite sind nicht zur Umschuldung vorhandener Restschulden vorgesehen. Deshalb geben seriöse Anbieter auch nur dann den nächsten Kleinkredit, wenn nach bisheriger Sachlage dadurch keine Überschuldung riskiert wird. Denn grundsätzlich ist die Idee hinter dem Minikredit einzig die Überbrückung von Engpässen. Es liegt in der Eigenverantwortung der Interessenten, die wirtschaftliche Lage realistisch einzuschätzen.

Kam nur der Monatslohn zu spät und kann mit dem Urlaubsgeld im nächsten Monat gerechnet werden, dann ist ein Kleinkredit eine gute Option. Ist aber das Familiengehalt generell zu knapp, würde ein Minikredit die wirtschaftliche Lage nur verschlechtern. Viele Online-Finanzierer prüfen zusätzlich solche Voraussetzungen und schützen damit die Kreditnehmer vor möglichen längerfristigen Risiken durch die Kreditaufnahme.

Fazit

Minikredite werden zu inzwischen guten Zinssätzen bei kurzen Laufzeiten vergeben. Sie helfen in vielen Fällen bei der Überbrückung kurzfristiger Engpässe. Ebenso ist die Tilgung schon nach kurzer Zeit wieder abgeschlossen. Um den Kleinkredit sinnvoll zu nutzen, sollten Kreditinteressenten ihre tatsächliche wirtschaftliche Lage vorher realistisch abschätzen. So ist ein Schutz vor einer längerfristigen Schuldenfalle von vornherein gewährleistet.

 

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