Worauf sollte bei der elektronischen Bewerbung geachtet werden?

Online überall auf der Welt bewerben

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Bild: Gerd Altmann/pixelio.de

Auch Bewerbungen machen vor dem Trend der Digitalisierung nicht halt. Immer öfters müssen diese per Mail verschickt werden. Eine E-Bewerbung hat neben den üblichen Tücken, noch ganz eigene Hindernisse die es zu umschiffen gilt.

Ist eine Bewerbung per E-Mail vorzuziehen?

Zunächst einmal sollte die elektronische Bewerbung nur dann eingereicht werden, wenn es ausdrücklich verlangt wird. Sollte in der Stellenausschreibung eine Postadresse hinterlegt sein, so wird auch erwartet, dass die Bewerbung dort eingeht. Ist es dem Bewerber freigestellt, hat er die freie Auswahl. Bei einer elektronischen Bewerbung werden Portokosten, die Bewerbungsmappe und Papiergeld gespart. Daher ist sie kostengünstiger.

Wie ist der Personaler zu erreichen?

Mit der richtigen E-Mail Adresse gelangt die elektronische Bewerbung ins passende Postfach. Aber es ist naiv anzunehmen, dass der Personalsachbearbeiter nur Bewerbungen erhält. Es landen unter Umständen noch 100 weitere Mails am Tag in seinem Postkasten. Daher ist eine aussagekräftige Betreffzeile zu wählen. Diese sollte auch nicht nur das Wort Bewerbung beinhalten. Unter Umständen werden gerade mehrere Stellen ausgeschrieben. Dies könnte seine Arbeit daher erschweren. Mit dem Titel der Stellenbeschreibung und dem Zusatz „Bewerbung“ davor, liegt der Bewerber selten verkehrt.

Auch bei der Anschrift sollte förmlich vorgegangen werden. Das Internet verleitet sehr schnell zur Umgangssprache. Diese ist bei der Bewerbung weder in der Mail, noch im Anschreiben angebracht. Die Mail sollte ebenfalls auf Grammatik und Stilistik Korrekturgelesen werden. Auch die Anhänge sollten eindeutig bezeichnet werden.

Wie groß darf eine Mail sein?

Der Personaler ärgert sich, wenn der Download lange dauert. Unter Umständen blockiert dies sogar seine Arbeit. Es wird empfohlen die Anhänge auf maximal 2 Megabyte zu reduzieren. Anhänge sollten gerade eingescannt werden. Oftmals sind diese über Programme noch zu verkleinern, ohne die Lesbarkeit und Qualität zu reduzieren. Telefonnummer, Name und eigene Anschrift sollten in der Mail ebenfalls nicht fehlen.

 

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8 Responses

  1. Lisa sagt:

    Meiner Meinung nach als Unternehmer sind elektronische Bewerbungen besser. Man muss dann nicht mehr die halbe Bewerbungsmappe zurücksenden. Zudem zeigt es, dass der Bewerber wenigstens ein wenig Grundkentnisse kann.

    Lieben Gruß
    Lisa

  2. Christian sagt:

    Ich bin da der gleichen Meinung wie Lisa. Elektronische Bewerbungen sind nicht so aufwendig und viel einfacher handzuhaben, als wenn man zich Bewerbungsmappen auf dem Tisch liegen hat. Allerdings fordern immer noch viele Unternehmen Bewerbungen auf die klassische Art, dass heißt Bewerbung schreiben, ausdrucken und per Post verschicken.

    Ich habe damals die elektronische Art genommen und hatte so Erfolg :).

    Grüße
    Chris

  3. Steve sagt:

    Gerade bei bestimmten Berufsfeldern sollte man keinesfalls auf den elektronischen Weg verzichten.
    Dem mit dem Betreff kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich kann man aber festhalten, dass alle Regeln für die herkömmliche Bewerbung auch für die elektronische Form gelten.

    Die Größe der Anhänge ist damit vergleichbar mit einer kurzen und aussagekräftigen Bewerbung. Personaler wollen keine Bewerbungen in Buchform haben – Wenn Sie sich bei der ersten Durchsicht keinen schnellen aussagekräftigen Überblick verschaffen können, fällt man negativ auf!!! Auch Online.

  4. Lina sagt:

    Kann dem nur zustimmen. Vorallem sollte man die Anhänge auch in einem Format mitschicken, die jeder ansehen kann. Ich bevorzuge das PDF Format.

  5. Inge sagt:

    Ein Guter Ansatz … ehrlich, ich mein erst letztens habe ich meine Cousine gesprochen und die war verblüfft warum auf ihre 3 Wordfiles als E-Mailbewerbung nichts kam. SChokierend das sie nicht mal dran dachte, eine Bewerbung auch via Email in eine ordentliche Form (pdf etc) zu bringen

  6. Sascha sagt:

    Ich finde das nicht gut eine persönliche Bewerbung mit Händeschütteln ist doch viel besser und zeigt von einen selbst doch gleich mehr. So kommt es das es auch elektronische Auswertungen gibt und man schon durch die Filter nicht kommt. Ich finde das ist eine negative Entwicklung

  7. Janina sagt:

    @Lina:

    Genau, aber nicht nur in einem Format (PDF), sondern am besten auch in einer Datei, die nicht allzu groß ist (ca. 3 MB).

    @Steve:

    Inhaltliches gilt natürlich auch online. Wenig Individualität und Stellenbezug führen ganz klar zum Ausscheid. Musterbewerbungen sehe ich deswegen eher als negativ an. Hilfreicher ist hierbei wohl ein Bewerbungsservice wie http://www.deinebewerbung.de , welcher allerdings mit Kosten verbunden ist.

  8. djmaki sagt:

    Im kaufmännischen und IT Bereich sind Anschreiben bereits „out“.
    Genau wie die Antworten (Absagen) auf elektronische Bewerbungen aus bleiben (ca 80% der Bewerbung bleiben unbeantwortet), verzichten sehr viele auf das Anschreiben.

    Das „Anschreiben“ besteht meistens aus einem Link auf einen Lebenslauf der online erreichbar ist.

    Gefälllt dem möglichem Arbeitgeber das Profil, kommt der Kontakt / Vorstellungs persönlich.
    Passt der Lebenslauf nicht, -> Löschen.

    Und ehrlich gesagt: Was will man denn auch noch in ein Anschreiben packen? Das man ein Projekt erfolgreich geleitet hat? Steht alles im Lebenslauf, knackig und kompakt.

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