Anforderungen an Business Gepäck

 

Wenn man Geschäfte macht, reist man in der Regel sehr viel. Man braucht also einen verlässlichen Partner auf der Seite des Reisegepäcks. Diese Frage sollte fundiert sein, deswegen werde ich in diesem Artikel darüber reden, was ein Gepäckstück alles beinhalten muss, damit es für Vielreisende optimal ist.

 

Maße:

 Im Flugzeug sollte das Gepäckstück für Handlugagge genormt sein, sodass man es nicht aufgeben muss.
Hier ein paar Daten von Reisegesellschaften welche Maße ein solches Gepäck haben muss:
Lufthansa, Air Berlin, Ryanair:  55  x 40 x 20 cm
Amarican Airways: 56 x 35 x 23 cm
Emirates: 55 x 38 x 20 cm
China airlines: 56 x 36 x 23 cm
AirFrance, KLM: 55 x 35 x 25 cm
British Airways: 56 x 45 x 25 cm

Bei allen Liegt das maximale Gewicht bei 6-10 kg, nimmt man also schwere Sachen mit, sollte der Koffer im vorhinein schon möglichst leicht (aber stabil) sein.

Dies ist eine kleine Auswahl an Fluglinien. Wem diese nicht ausreicht, schaut bitte bei seiner präferierten Airline nach. Auch werde ich diese Werte nicht up-to-date halten, sodass es vorkommen kann, dass sie veralten.
Davon einmal abgesehen wäre in diesem Feld der größte gemeinsame Kompromiss: 55 x 35 x 20
Diese Maße muss ein Handgepäckstück mitbringen, damit man es mit allen oben genannten Fluggesellschaften mit an Bord nehmen kann, offiziell. Sicher ist aber auch, dass beim Handgepäck selten auf die exakten Maße geschaut wird. So wird man mit Maßen von 55 x 36 x 23 wohl eher selten von Lufthansa abgelehnt.
Gute Koffer dieser Maße lassen sich von Roncato, Amazon  oder anderen guten Shops erwerben.

Rollen:
Worauf soll der Koffer stehen? Zwei oder vier Rollen? Vier Rollen sind sicher angenehm wenn man steht, jedoch sind diese Rollen meist klein und außen angebracht. Dies macht sie unangenehm für raue Oberflächen, wie z.B. Kopfsteinpflaster, wo diese Rollen den Koffer nicht nur unstabil machen sondern auch schnell versagen können und abbrechen können. Zwei Rollen bedeuten meist große Rollen, deren Achsen am Gehäuse angebracht sind. Dies gibt Spurstabilität beim Rennen und allgemeine Balance. Außerdem hat dieses System  meist  eine höhere Beständigkeit gegen hohe physikalische Einwirkungen. Sicher machen zwei kleine Rollen allerdings gar keinen Sinn.

Taschen:
Von dem Hauptfach abgesehen, sollte ein guter Koffer noch einen kleinen abgetrennten Bereich im Hauptfach besitzen, wo man Notizblöcke, Akten etc. getrennt von den Anziehsachen unterbringen kann. Außerdem sollte es mindestens eine kleine Tasche auf dem Kofferdeckel oder zwischen den Trolleystangen geben, in der man Stifte, Reisedokumente etc. für schnellen Zugriff halten kann.

Griffe:
Ein gute Koffer sollte möglichst viele Griffe haben (an jeder der Seiten einer), damit man den Koffer in jeder Situation sicher händeln kann.

Nummernschloss:
Hat jemand wertvolle Sachen sollte er ein Nummernschloss an seinem Koffer haben, aber aufgepasst: Airport Security ist angewiesen Schlösser aufzubrechen, wenn der Koffer aufgegeben ist und bei den Sicherheitskontrollen aufgemacht werden soll. Dies ist sicherlich kein Grund zur Sorge, wenn das Gepäckstück wirklich immer nur als Handgepäck mitkommt, da man ja immer im Fall der Fälle dabei ist und das Schloss für die Beamten aufmachen kann.

Hardcase oder Stoff:
Ich habe in all den Jahren und den Reisen die ich gemacht habe festgestellt, das es keinen wirklichen Vor- oder Nachteil von beiden gibt und es eher Geschmackssache ist. Das einzige ist, dass bei Stoffkoffern der Reissverschluss  bei niedriger Qualität schnell kaputt gehen kann. Doch beide Verschlusssysteme sind schwer zu schließen, wenn der Koffer zu voll ist. Ich präferiere Hartschalenkoffer in der Regel, wegen des Verschlusssystems, aber wie gesagt, dies ist eher eine Frage des Geschmacks.

In diesem Sinne, wünsche ich Viel Spaß beim Reisen!

 

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