3 Tipps für die erfolgreiche Existenzgründung

 

Die richtige Strategie wählen

Die richtige Strategie wählen

Zahlreiche Ämtergänge, das juristische Kauderwelsch des Steuerberaters und der riesige Berg an Papierkram – so eine Existenzgründung ist meist aufwendiger als anfangs vermutet. Viele Gründer scheitern daher bereits am Anfang ihrer Karriere. Drei Tipps zur erfolgreichen Existenzgründung:

1. Die persönlichen Möglichkeiten

Wenn man sich nicht Hals über Kopf in die Selbständigkeit stürzen, sondern vorerst nebenberuflich einer Tätigkeit nachgeht, sollte man zu aller erst mit dem Arbeitgeber sprechen. Laut dem Arbeitsvertrag schuldt man dem Chef die volle Arbeitskraft und daher sollte man, genau wie bei einer anderen Nebentätigkeit, seine Zustimmung einholen. Wenn man mit der Existenzgründung nicht gerade dem Arbeitgeber Konkurrenz macht, stellt seine Zustimmung kein großes Hindernis dar.

Man sollte darauf achten, dass die zwei Jobs nicht überfordern und genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobbys bleibt. Mit einem guten Überblick über die zeitlichen Ressourcen sowie über die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens setzt man einen stabilen ersten Grundstein für den Weg in die Selbständigkeit.

2. Rat von Experten suchen

Die meisten Existenzgründer scheitern schon in den ersten Jahren, daher sollten man sich bereits im Vorfeld eingehend über die Chancen und Risiken des Vorhabens beraten lassen. Ein erster Anlaufpunkt hierfür sind die Beratungsstellen der Industrie- und Handelskammern. Dort erhält man Antworten auf alle offenen Fragen und eine ausführliche Beratung hinsichtlich der Fördermöglichkeiten.

Auch ein umfangreicher Businessplan dient der guten Vorbereitung und bietet stichhaltige Anknüpfungspunkte für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens.

3. Schulen lassen hilft

Viele Existenzgründer machen ihr Hobby zum Beruf, weil es ihnen Freude bereitet und sie damit ihr Geld verdienen möchten. Allerdings geht eine solche Gründung auch mit jeder Menge Papierkram einher. Einen Businessplan erstellen, ein Gewerbe anmelden und sich mit allerhand betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen, kann überfordernd werden.

Bei der Gründung eines Unternehmens ist es von Vorteil, wenn man über die notwendige Fachkompetenz verfügt oder sich die erforderlichen Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und des Steuerrechts aneignet. Man sollte daher die gängige Fachliteratur lesen und die entsprechenden Kurse bei der Industrie- und Handelskammer belegen. Wenn diese Kenntnisse und Fähigkeiten bereits im Vorfeld der Existenzgründung erworben werden, steht dem erfolgreichen Start in die Selbständigkeit nichts mehr im Wege.

 

Bild: pixabay

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