Wenn ein BWLer Jura braucht.

Jura und Finanzen

Jura und Finanzen
Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

In der Welt der Unternehmen fühlt sich der BWLer wohl. Viele haben noch andere Qualitäten, zum Beispiel ein naturwissenschaftliches Grundverständnis, was besonders in Ingenieursbetrieben von besonderer Wichtigkeit ist. Hier gilt: Umso mehr ich von der Materie verstehe, umso besser kann ich meinem Gesprächspartner aus der Entwicklungsabteilung folgen, und umso bessere Entscheidungen kann ich treffen. Doch im Bereich der Juristerei sieht das etwas anders aus. Hier kann ich mich nicht auf Halbwissen stützen und ohne ein vollkommenes Verständnis der Materie, lässt sich keine Vernünftige Aussage machen. Nicht ohne Grund bedarf es einer gesetzlichen Lizenz, um den Beruf des Anwalts durchführen zu dürfen (obwohl der Begriff Lizenz in diesem Fall vermutlich rechtlich falsch definiert ist).

Aus diesem Grund braucht JEDES Unternehmen einen Rechtsbeistand, an den es sich wenden kann, wenn die rechtliche Situation komplizierter wird. Ob es ein Mietrecht Anwalt ist für die Büroräume oder eine Kanzlei, die sich auf online-Recht spezialisiert hat. Im Falle eines Falles ist die professionelle Beratung geboten, sonst kann der Verlust bei einem nicht rechtlich einwandfreien Verhalten zu hoch sein. Auf jeden Fall ist eine Rechtsschutzversicherung ein Muss, die es einem ermöglicht, ohne zu viel Risiko sein Recht einzuklagen.

So wie jeder seinen Schwerpunkt hat, haben auch Anwälte einen Bereich, in dem ihre Expertise liegt, da das Recht zu ausführlich ist, um von einem allein gehändelt zu werden. Unter dem Begriff Berufe Augsburg, kann man dazu noch mehr finden.

Auch wenn es oft Streit zwischen den Fächern BWL und Jura gibt, so zeigt doch allein, dass sie sich beide Disziplinen in vielen Universitäten ein Gebäude teilen, dass sie doch mehr miteinander gemeinsam haben als nur gut bezahlte Berufsperspektiven. Auch wenn es sich trocken anhört, aber beide gehören zur Klasse der Verwalter an. Business Administration trägt den Verwalter schon im Namen. In beiden Fällen wird nicht kreativ ein neues Produkt erschaffen aber es diese beiden Disziplinen, die den rechtsstaatlichen Rahmen und den unternehmerischen Rahmen aufrecht erhalten. Kurz: Sie sorgen dafür, dass die Globalisierung, und damit die Welt wie wir sie kennen, ihren Lauf nehmen kann.

 

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1 Response

  1. Steve sagt:

    Ich habe Recht im Studium nicht wirklich gemocht, aber ganz ohne geht es eben auch nicht. Auch wenn die Spezialisierung im BWL-Studium auf Wirtschaftsrecht teilweise angeboten wird, ersetzt das auch keinen Anwalt.

    Ein Grundverständnis ist zweifelsohne förderlich, aber was am Ende im normalen Studium vermittelt wird, ist nur Grundlagenwissen und in aller Regel reicht das – aus meiner Erfahrung heraus – selten. Gerade bei der Vielzahl obergerichtlich Urteile, die gesetzgebungscharakter haben, ist es unmöglich einen vollen Einblick zu haben….

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