Lemon-Car Theorem nach Akerlof

Was ist ein Gebrauchtwagen wert?

Was ist ein Gebrauchtwagen wert?

Lemon Car steht für Montagsauto. So wurden Autos genannt, die fehlerhaft waren, weil sie Montags produziert wurden, nachdem die Maschienen nach dem Wochenende wieder neu gestartet wurden. Durch den Neustart gab es hin und wieder Fehler in Autos, da der Produktionsprozess noch nicht vollkommen rund lief.

Die Theory geht auf den Nobelpreisträger Akerlof von 1970 zurück.

Was besagt die Theorie?
Nach der Theory wird jeder, der einen Gebrauchtwagen kaufen will, vermuten müssen, dass dieser Wagen ein Montagsauto ist. Nach seiner Vermutung kann der Wagen also einen Fehler haben, der ihn minderwertig macht. Der Käufer wird nicht bereit sein eine große Menge Geld zu bezahlen. Der Verkäufer wiederum kennt den Stand des Autos und in welchem Zustand er ist. Er wird also eine relativ hohe Summe verlangen.

Was ist das Dilemma?
Da der Käufer nicht bereit ist viel zu zahlen, der Verkäufer aber viel Geld verlangt, wird es nicht zu einem Geschäft kommen. Es sei denn, der Verkäufer hat tatsächlich ein schlechtes Auto, das er günstig verkauft, wird er das Auto lieber behalten als es für den geringen Preis zu verkaufen.
Dies führt dazu, dass auf dem Gebrauchtwagenmarkt nur schlechte Autos zu verkaufen sind, was zum Zusammenbruch des Marktes führt.

Was ist der Grund für den Zusammenbruch des Marktes?
Das Grundproblem ist die Informationsasymmetrie. Der Verkäufer weiss mehr als der Käufer. Damit handelt der Käufer unter Unsicherheit und kann den Wagen nicht nach seinem tatsächlichen Wert kaufen. So findet keine Einigung auf dem Markt statt und nur schlechte Autos verkaufen sich.

Bild: pixabay.com

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