Auch beim Tagesgeld gilt – Wichtig ist das Kleingedruckte!

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Sparer kennen das Dilemma – die Zinsen sind auf Rekordtief und was gut für Hausbesitzer ist, dass ist im umgekehrten Fall schlecht für alle Anleger. Aber wer vergleicht, der wird feststellen, dass auch heute noch im Markt interessante Angebote zu finden sind. Die besten Vergleichsmöglichkeiten bieten Portale im Internet. Hier können die anzulegenden Summen angegeben werden und die Suchmaschine vergleicht dann die am Markt befindlichen Angebote.

Einlagensicherung & Co.

Dabei sollten Anleger ein paar Punkte beachten. Der wichtigste Punkt ist die sogenannte Einlagensicherung. Diese gibt Auskunft darüber, bis zu welcher Höhe eine Einlage bei dieser Bank durch den Einlagensicherungsfonds abgedeckt ist. Gesetzlich garantiert sind 100.000 Euro, aber insbesondere in Deutschland gibt es Kreditinstitute, die über diesen Wert hinausgehen. Bedeutung hat das natürlich nur für Sparer, bei denen der anzulegende Betrag über den o.a. Wert hinausgeht.

Wer mehr anlegt, der verliert im Fall der Bankinsolvenz den über 100.000 Euro hinausgehenden Betrag. Das ist keinesfalls ein abstraktes Kriterium und eine Reihe von Sparern haben in der Finanzkrise bei Tagesgeldern die bei isländischen Banken angelegt wurden, Verluste erleiden müssen. Genauso wichtig bei der Tagesgeldanlage ist eine Einschätzung des Risikos! Wer bspw. bei einem Kreditinstitut im Ausland sein Tagesgeld anlegen will, der sollte bedenken, dass bei einer Anlage in anderer Währung ein Währungsrisiko entsteht.

Insbesondere schwächere Volkswirtschaften müssen Geld zu höheren Konditionen aufnehmen. Das kann dazu führen, dass der Zinssatz zwar deutlich höher liegt, am Ende aber wegen des Währungsverfalls weniger ausgezahlt wird. Beachten sollte man auch, wie die Bank insgesamt aufgestellt ist. Auch hier gibt es im europäischen oder außereuropäischen Umfeld Institute, die mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Was sollte man bei der Kontoeröffnung beachten?

Ist die Entscheidung für eine Bank gefallen, dann gilt es noch bei der Kontoeröffnung darauf zu schauen, welche Bedingungen an den Zins geknüpft sind. Oftmals wird mit Lockangeboten geworben, die einen hohen Zins versprechen. Nicht selten gilt der Zins nur für einen überschaubaren Zeitraum und oder auch nur für eine maximale Anlagesumme. Das ist oftmals bei Banken zu finden, die auch Wertpapiergeschäfte anbieten und so den Kontowechsel erleichtern wollen.

Bei der Wahl des richtigen Angebots sollte vorab auch geprüft werden, ob die Zinsen monatlich, quartalsweise oder jährlich ausgezahlt werden. Zur besseren Vergleichbarkeit ist dazu immer der effektive Zins und nie der Nominalzins heranzuziehen. Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollte es dann schnell gehen. Mittlerweile bieten gerade online-Banken die Möglichkeit das Konto per Video-Legitimation zu eröffnen.

Dazu ist nicht mehr der Gang zu Postfiliale für die Eröffnung notwendig, vielmehr läuft die Legitimation am Bildschirm ab. Dabei muss man seinen Personalausweis griffbereit haben und eine stabile Internetverbindung vorliegen. Durch diese Möglichkeit kann ein Konto in wenigen Minuten eröffnet werden.

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