Schüleraustausch – Reisefreude und Lernerfolge verbinden

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Durch einen Schüleraustausch im Ausland lassen sich intensive Lernerfolge mit einer einzigartigen Landeserfahrung in Gastfamilien verbinden. Sind die Voraussetzungen für den Austausch erfüllt, bereiten sich Schüler und Austauschanbieter gründlich auf die Zeit im fremden Land vor. Dort sorgen Gastschule und Anbieter gemeinsam dafür, dass neben dem Lernen Freizeit und Abenteuerlust der Schüler nicht zu kurz kommen.

Voraussetzungen für einen Schüleraustausch im Ausland

Die wichtigste Voraussetzung für einen Schüleraustausch ist ein Sprachtest in der Zielsprache. Im Vorbereitungsseminar bereiten die Institute ihre Austauschschüler intensiv auf die Testanforderungen vor. Erst nach bestandenem Test wird der Austauschwunsch bewilligt. Aber ein Einserzeugnis und ein guter Sprachtest reichen noch nicht aus. Die Anbieter des Schüleraustauschs achten auf einen freundlichen, weltoffenen Charakter, gute Sozialkompetenzen und eigenständige Aktivität in allen Belangen.

Weiterhin gewährleisten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit eine rasche und gute Integration der Austauschschüler im Gastland und der Gastfamilie. Als Mindestalter für den Besuch von Internaten sind 12 Jahre vorgeschrieben. Austauschschüler an Privatschulen müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Öffentliche Schulen im Ausland nehmen ausländische Sprachschüler zwischen 15 und 18 Jahre in ihre öffentlichen Schulprogramme auf.

Wer ein Auslandsjahr beispielsweise in den USA plant, muss verpflichtend im Konsulat bzw. der US-Botschaft persönlich vorsprechen. Für den Schüleraustausch in anderen nichteuropäischen Ländern muss ein Schülervisum vorgezeigt werden. Bei der Beantragung aller nötigen Formulare bekommen die Schüler Unterstützung von den anbietenden Instituten.

Vorbereitungen auf den Schüleraustausch

In speziellen Seminaren bereitet das jeweilige Institut die Sprachschüler auf den Auslandsaufenthalt vor. Mindestens für den Besuch von Privatschulen oder Public High Schools ist die Teilnahme daran verpflichtend. Empfehlenswert sind die fünf Vorbereitungsmonate an deutschlandweiten Seminarstandorten auch für den Besuch von Internaten. Im Seminar werden Tipps zu Land und Leuten sowie wichtige Informationen zu Vorschriften und Möglichkeiten gegeben.

Es finden Rollenspiele zum Alltag im Gastland statt. In Diskussionen und an Praxisbeispielen erfahren die Gastschüler rechtzeitig vor dem Schüleraustausch, wie sie am besten im Gastland zurechtkommen. Was im Seminar noch nicht beantwortet wurde, können die Schüler selbst Fragen stellen. Ein vorteilhafter Fakt am Vorbereitungsseminar ist das Kennenlernen anderer Austauschschüler.

Übrigens sollte jeder Schüler vor einem Schüleraustausch auch eigene Vorbereitungen treffen. Recherche über das Gastland ist vor allem auf Blogs bereits erfahrener Austauschschüler sinnvoll. Zusätzlich helfen Reportagen, Internetfilme und Bücher zum Gastland dabei, auch Insiderwissen rechtzeitig vor Reiseantritt zu sammeln.

Vor-Ort-Betreuung und Schulangebote beim Schüleraustausch

In ausländischen Internaten fungiert ein Tutor als Schulbetreuer. Er beantwortet Fragen, weist die Austauschschüler in den Schulablauf ein und berät zu Lehrstoff oder Prüfungen. Sehr häufig übernehmen ältere Sprachschüler an der Gastschule die persönliche Betreuung von Neuankömmlingen aus dem Ausland. Die Gastfamilien sind von den Anbietern sehr sorgfältig ausgewählt.

Gibt es hier dennoch Probleme, kann ein Local Coordinator weiterhelfen. Mindestens als Angebote erstellen die Reiseanbieter, Gastschulen und teilweise Gastfamilien Freizeitmöglichkeiten. Dadurch wird das Schuljahr im Ausland gleichzeitig zu einer spannenden Entdeckungszeit für Land und Leute.

Fazit

Der Schüleraustausch bietet begabten Sprachschülern ein unvergessliches Schuljahr im Ausland. Dabei entsteht eine Verbesserung der Sprachfähigkeiten gleichzeitig mit einer unvergesslichen Erfahrung zu einem anderen Land. Bei der Vorbereitung und Vor-Ort-Betreuung helfen Anbieter, Gastschulen und Gastfamilien.

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