Cloud Computing als moderne Alternative zum Outsourcing

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Sowohl beim Cloud Computing als auch beim Outsourcing geben Firmen bewusst Ablaufkomponenten an externe Dienstleister. Dadurch fallen bei gleichzeitig mehr verfügbarer Technik viel geringere Kosten an. Doch nicht für jede Firmenstruktur ist Cloud Computing geeignet, und das klassische Outsourcing kann sich als weniger vorteilhaft im Einzelfall erweisen.

Ablauf und Vorteile beim Outsourcing

Beim Outsourcing lagern Unternehmen einzelne Ressourcen, beispielsweise die Buchhaltung oder das Rechnungswesen, an externe Dienstleister vollkommen aus. Ausgelagert werden auch Komponenten der Datenverarbeitung oder Informationstechnologie. Die lokalen PCs werden dadurch entlastet, Personalkosten geringer und der komplette IT-Bereich im Unternehmen nach Kosten und Leistung optimiert.

Beim Outsourcing können die Wartung der Software, der komplette Systembetrieb, Programmierelemente, Datenspeicherung, Pflege einer Website oder der Social Media Kanäle oder komplette Unternehmensabläufe ausgelagert werden. Der externe Dienstleister wird dabei zum „verlängerten Arm“ des Unternehmens mit deutlich mehr technischen Möglichkeiten als ein einzelnes Unternehmen. Beispielsweise erfährt die Firma durch Analysen und Monatsreporte vom virtuellen Besucherverhalten, Marktveränderungen und ähnlichen wichtigen Entwicklungsindizien.

Ablauf und Vorteile beim Cloud Computing

Beim Cloud Computing werden statt der kompletten IT nur Anwendungen oder Teilbereiche ausgelagert. Die verschiedenen Cloud Services bieten dem Klienten dabei unterschiedliche Flexibilität, da die Cloud von mehreren Klienten genutzt wird. Bei der Nutzung einer Public Cloud gibt es beispielsweise nur wenige Konfigurationsmöglichkeiten und keine Verhandlungsbasis für individuelle Anpassungen.

Via Cloud können hauptsächlich Infrastrukturen (Iaas = Infrastructur as a Service), Plattformen (PaaS = Platform as a Service) und Software (SaaS = Software as a Service) beansprucht werden. Dabei stehen selbst kleinen Unternehmen zu überschaubaren Servicekosten umfassende Möglichkeiten der individuellen IT-Anpassung zur Verfügung.

Doch die flexiblen Anpassungsmöglichkeiten sind davon abhängig, ob es sich um eine öffentliche (Public Cloud), eine private (Private Cloud), eine gemeinschaftliche (Community Cloud) oder eine der anderen erst jung entwickelten Lösungen handelt. Daran orientieren sich Zugriffsmöglichkeiten und Vertragsabsprachen.

Welcher Service für welche Firmenstrukturen?

Outsourcing bleibt für viele Unternehmen weiterhin die bevorzugte Art, Kompetenzbereiche kostengünstig an Dienstleister auszulagern. Dennoch lässt sich bei aktueller Entwicklung nur nach Einzelfall entscheiden, welche Lösung die bessere Effizienz bietet. Das Argument der Datensicherheit ist bei sorgsamer Auswahl der Service Provider nicht mehr für den Vergleich wichtig.

Eher sollte im Unternehmen geprüft werden, wieviel IT-Techniker das Unternehmen ohnehin hat oder welche strategischen Kompetenzen möglicherweise von externen Spezialisten besser eingekauft werden sollten. Einzelne Services können beim Outsourcing wie beim Cloud Computing weiterhin vom Klienten hinzubestellt oder ausgeschlossen werden. Die beste Lösung ist also die, welche personell und finanziell die beste Ersparnis bei einem insgesamt technisch ausgereiften Handlungsergebnis eines Unternehmens bietet.

Fazit

Cloud Computing ist eine jüngere Variante des Outsourcings. In beiden Fällen lagern Unternehmen technische Kompetenzen an Dienstleister aus. Allerdings steht den Firmen nicht in beiden Fällen die gleiche Fülle an technischen Möglichkeiten durch den Service Provider zur Verfügung. Durch gründlichen Vergleich vergleichen Klienten weiterhin individuell, wieviel Kompetenz sie für welche verfügbaren Kapazitäten abgeben mögen und für optimale Effizienz sollten.

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