Werbestrategien im Wandel – PPC als Schlagwort im Onlinemarketing

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PPC bedeutet ausgeschrieben „Pay per Click“, also „zahlen pro Klick“. Gemeint sind damit allerdings nicht Produkte oder Dienstleistungen, sondern Werbemittel online. Nicht mehr die Masse an Internetwerbung bedeutet dabei Erfolg, sondern die gezielte Werbung auf geeigneten Plattformen. PPC Experten halten dazu Vorträge und bieten Werbetreibenden Seminare an.

Pay Per Click? So schnell geht Werbung heute

Das Besondere an der neuen PPC Strategie im Onlinemarketing ist die große Streubreite, die sich auf verschiedenen Werbeplattformen erzielen lässt. Potenziell steigt also die Wahrnehmung von Unternehmen und somit deren Chance, sich bei Zielgruppen überregional zu etablieren. Das PPC Konzept nimmt dabei auf den Fakt Rücksicht, dass das Suchverhalten von Internetnutzern sehr kurzlebig ist.

Dieser eine Augenblick der Wahrnehmung ist daher sehr kostbar und wird von den Werbenden pro Klick an den Anbieter von Werbeplätzen bezahlt. Im Vergleich zu klassischer Druckwerbung oder aufwändiger Onlinewerbung sind diese Klickkosten gering. Da nicht jede Seitenansicht tatsächlich zu einem Klick führt, zahlt das Unternehmen nicht „blind“, sondern nach dem bewährten Erfolgskonzept. Mögliche Werbeplätze für dieses Konzept sind Blogs, Portale oder Partner-Websites, Testseiten oder Onlineshops.

Experten im Onlinemarketing erklären PPC

Marcel Knopf und Kris Stelljes erklären in einem eindrucksvollen Videovortrag ausführlich, welche Strategien des Onlinemarketing sich am besten für die PPC Werbung eignen. Die beiden Unternehmer arbeiten mit Onlinemarketing bereits seit einigen Jahren. Sie sind daher in den Wandel des Internets und des Besucherverhaltens förmlich hineingewachsen. Ihre Erfahrung geben sie nun an andere Unternehmen weiter, so dass bereits Jungunternehmer die Onlinewerbung für ihr Start Up erfolgversprechend mit einer PPC Strategie ergänzen können.

Aus den Erklärungen zeigt sich unter anderem, dass eine große Streubreite von Bannern, Text oder Anzeigen auf verschiedenen Werbeportalen nur Sinn macht, wenn diese Plattformen inhaltlich dem Unternehmensthema ausreichend verwandt sind. Natürlich spielt auch Kreativität eine wichtige Rolle, um über so kurzlebige Strategien die Zielgruppe emotional anzusprechen.

PPC Werbemittel als kostengünstige Ergänzung des Onlinemarketings
Zwei Marketingvarianten bewähren sich für PPC Strategien optimal:

  • Suchmaschinenmarketing – gutes Ranking bei guter Bezahlung

Die großen Suchmaschinen bieten Anzeigeplätze an. Werbetreibende buchen den Platz und werden für die vereinbarte Dauer prominent platziert. Die Sichtbarkeit für Zielgruppen kommt über deren Suchverhalten zustande. Wird ein verwandtes Wort in die Suchmaske eingegeben, erscheinen Ergebnisvorschläge. Ein Teil dieser Ergebnisse ist durch organischen Linkaufbau gut platziert, ein anderer über PPC Strategien gekauft.

Die Werbeeinblendung wird erst dann zur Zahlung fällig, wenn der Internetbesucher tatsächlich bei den Ergebnissen genau diese Anzeige anklickt. Ob anschließend ein Kauf erfolgt, hat auf Kosten und Fälligkeit keinen Einfluss. Diese Marketingform kann also ein Budget verbrauchen, ohne zu einem nennenswerten Umsatzerfolg zu führen. Dennoch zählt für viele Anzeigenkäufer die bloße Chance, in einer Suchmaschine überregional gut gefunden zu werden.

  • Nicht neu, aber bewährt und immer beliebter: Affiliatemarketing

PPC im Affiliate-Marketing ist ähnlich strukturiert. Der Werbetreibende bucht Textlinks oder Banner beim Websitebetreiber. Dort wird jedes Mal beim Besuch der Partnerseite diese Werbeanzeige gezeigt. Die Kosten für die Buchung sind geringer als bei Suchmaschinen und werden nach Anzeigedauer in Tagen, Wochen oder Monaten abgerechnet. Das Klickprinzip beim Affiliate-Marketing ist allerdings anders als bei Suchmaschinen.

Erst dann, wenn ein Klick auch zum Kauf führt, erhält der Websitebetreiber, also Werbepartner, eine vorher festgelegte Provision. Das Erfolgsprinzip reduziert die Werbekosten und gibt für die spätere Markt- und Werbeanalyse wertvollen Aufschluss über das Such- und Klickverhalten von Internetbesuchern bzw. den tatsächlich gewonnenen Kunden.

Fazit

PPC Strategien sind eine moderne Variante im Onlinemarketing. Ihr Vorteil besteht in einer Kostenersparnis für Werbetreibende bei gleichzeitig hoher Streubreite der Werbebotschaft. Hinsichtlich der Anzeigenplatzierung können sowohl das PPC Konzept der Suchmaschinenwerbung als auch PPC über Affiliate-Marketing für ein Unternehmen von Vorteil sein.

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1 Response

  1. Frank sagt:

    Hallo Martin,

    spannender Artikel. PPC ist ja nicht wirklich neu, kommt nur immer mal wieder in Mode.
    Je nach Marketingstrategie und vor allem Marketingziel macht es aber durchaus sinn. Allerdings sollte man mit der Streuung immer etwas vorsichtig sein, denn nur weil jemand klickt, bedeutet es leider nicht das er auch interessiert ist. Gerade im Bereich E-Commerce, wir das sehr deutlich. Hier konvertieren Klicks von thematisch passenden Seiten deutlich besser als Klicks von un-thematischen Seiten.

    Aus meiner Sicht sollte man daher auch immer gut darauf achten, was nach dem Klick passiert und den Nutzer auf der eigenen Seite analysieren. Nur dann weiß man auch, ob sich PPC rentiert oder halt nicht.

    LG
    Frank

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