Welche Autos lohnen sich aus BWL-Sicht?

Gebrauchte Wagen aus Sicht der BWL

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Die Entscheidung zum Kauf eines bestimmten Autos wird von den meisten Menschen auf Basis irrationaler und überwiegend emotional bestimmter Kriterien getroffen. Doch welches Fahrzeug wäre tatsächlich die optimale Wahl? Wir haben uns gefragt, wie sich rational beurteilen lässt, welches Auto für welche Person und welchen Zweck aus ökonomischer Sicht den sinnvollsten Kauf darstellt. Dazu sollten für einen bestimmten Nutzungszeitraum die anfallenden Kosten dem erzielten Nutzen gegenübergestellt werden. Dabei sollten sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Aspekte betrachtet werden.

Finanzielle Aspekte

Als wesentlichster finanzieller Aspekt ist der erwartete Wertverlust zu nennen, also die Differenz des Kaufpreises zum erwarteten Verkaufspreis zu einem gegebenenfalls geplanten Verkaufszeitpunkt. Zur Einschätzung der jeweiligen Preise eignet sich beispielsweise das Online-Portal mobile.de, in dem gezielt nach Angeboten eines bestimmten Modells mit bestimmtem Alter und km-Stand gesucht werden kann. 

Ein weiterer relevanter Aspekt sind die laufenden Kosten. Dazu gehören insbesondere die erwarteten Werkstattkosten. Diese sind abhängig von Qualität und Alter des Wagens, sowie einer eventuell vorhandenen Garantie. Ebenfalls relevant sind Art und Menge des Kraftstoffverbrauchs. In der Regel verbrauchen Dieselmotoren weniger Kraftstoff als die Benziner gleicher Klasse. Zudem ist Diesel gegenüber Benzin der preiswertere Kraftstoff. 

Oft vernachlässigt werden die Kostenunterschiede bei Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer. Hier sollte unter anderem beachtet werden, in welche Typklasse ein Modell eingestuft ist. Ebenfalls gut zu wissen: Versicherung und Steuer sind für Dieselfahrzeuge tendenziell teurer als für Benziner.

Nicht-finanzielle Aspekte 

Neben den finanziellen Aspekten gibt es eine Reihe nicht-finanzieller Kriterien. Ein Käufer sollte beispielsweise nicht vergessen, dass anfallende Reparaturen neben Geld auch Zeit und Nerven kosten. Auch Punkte wie Komfort, Sicherheit oder Statussymbol-Wert eines Fahrzeuges sind relevante Kriterien, die man durchaus in eine Kaufentscheidung einbeziehen sollte.

Der Weg zum idealen Fahrzeug

Je nach Käufer und der geplanten Nutzung eines Autos sind die oben genannten Kriterien mehr oder weniger ausschlaggebend. Oftmals hilft es für eine ökonomisch sinnvolle Entscheidung jedoch schon, anhand der obigen Kriterien eine Prioritätenliste zu erstellen, aus der hervorgeht, welche Punkte als besonders relevant eingestuft werden. Ist der Käufer sich erst einmal seiner eigenen Prioritäten bewusst, eignet sich beispielsweise mobile.de, um anhand detaillierter Suchkriterien das optimale Fahrzeug zu finden.

Hier werden viele günstige Gebrauchte angeboten, so dass man aufgrund der großen Auswahl sichergehen kann, keinen zu hohen Preis zu zahlen.

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4 Responses

  1. Simon sagt:

    Guter Beitrag. Statussymbol hat da für mich jedoch eher wieder den psychologischen Charakter. Was ist denn aus eurer Sicht beispielhaft für ein wirtschaftlich effizientes Fahrzeug, habt ihr da mal verglichen? Würde mich sehr interessieren. LG

  2. sahra sagt:

    Danke für den Artikel. Ich glaube Finanzielle Aspekte entscheiden am meisten. Da achtet man auf andere Sachen nicht mehr so.

  3. Peter sagt:

    Guter Artikel!
    Der finanzielle Aspekt sthet meistens im Vordergrund und ist auch meistens der entscheidenste Faktor

  4. Manuel sagt:

    Wenn man beispielsweise als Selbständiger einen Firmenwagen kauft, muss man auch an die Versteuerung des geldwerten Vorteils denken.

    Mein Vater hatte einen Firmenwagen und sagte, dass sich dieser gar nicht so unbedingt lohnt. Man darf nicht vergessen, dass man 1 Prozent des Listenpreises und pro Kilometer Entfernung vom Wohn- zum Arbeitsort 0,03 Prozent des Listenpreises versteuern muss.

    Bei einem Listenpreis des Fahrzeugs von 50.000 Euro und einer Entfernung von 30km zum Wohnort muss man so schon 950 Euro mehr versteuern. Das ist wirklich einiges an Geld. Dazu kommt noch, dass der Besitzer eines Firmenwagens in der Regel den geldwerten Vorteil im Voraus bezahlen muss.

    Es ist ein Irrtum von vielen Leuten, dass man den Firmenwagen mehr oder weniger als Geschenk auf den Hof gestellt bekommt.

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