Was können Gläubiger tun, wenn Rechnungen nicht (rechtzeitig) bezahlt werden?

Die rechtliche Fragen klären Bild: pixabay

Die rechtliche Fragen beim Mahnen klären
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Allerweltweisheiten helfen wenig

Die Zahlungsmoral soll ja nicht besonders gut sein. Derjenige, der das Geld hat, hat es meist in der Hand, wann er zahlt. Hat der Gläubiger nicht auf Vorkasse geliefert, muss er warten. Was können Gläubiger also tun?

Natürlich kann der Gläubiger nur gegen Vorkasse liefern. Dies ist nicht immer möglich. Vorsorglich kann der Gläubiger dann versuchen, die Bonität seines Kunden zu prüfen. Dies wiederum ist zeitaufwändig und kostet meist Geld. Liefert oder leistet er gegen Rechnung, kann er den Kunden zur  schnellen Zahlung motivieren, wenn er ihm einen Rabatt einräumt. Dass der Gläubiger ordentliche Ware liefert oder seine Dienstleistung zufriedenstellend erbringt und dem Kunden keinen Grund für Beanstandungen bietet, sollte selbstverständlich sein.

Wenn der Kunde doch nicht zahlt

Kommt trotzdem kein Geld vom Kunden ärgert sich jeder, denn nicht nur ist das Geld da, nicht sondern man muss jetzt versuchen es einzutreiben, das heißt man stößt ein Mahnverfahren an. Einmal mahnt man in der Regel freundlich, denn viele Kunden haben die Rechnung vielleicht tatsächlich nur vergessen oder die Bezahlung einfach nur hinaus gezögert. Bei der zweiten und dritten Mahnung sollte man schon bestimmter werden und auf die Konsequenzen hinweisen. Spätestens ab jetzt fürchtet man tatsächlich um sein Geld und sollte auch ein Inkasso-Büro einschalten.

Auch hier gibt es aber bereits fortschrittliche Möglichkeiten, den Stress und den Aufwand zu reduzieren. Das Mahnverfahren kann bei Saturn Inkasso bequem online überwacht werden. Auf diese Weise lassen sich alle Forderungen bequem online verfolgen, sowie deren Status im Mahnverfahren beobachten. Mit den rechtlichen Fragen hat man dann nichts mehr zu tun und kann sich so auf sein eigentliches Geschäft konzentrieren, anstatt den Schuldnern hinterher rennen zu müssen. Zeit, die besser investiert werden kann.

Fazit

Sollte der Kunde mal nicht bezahlen ist es meist besser professionelle Hilfe zu holen, um an das Geld zu kommen. Durch die Zeitersparnis und weniger gestressten Nerven lässt sich mehr erreichen als sich selbst mit Mahnverfahren zu beschäftigen. Eine reine Frage der Opportunitätskosten.

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4 Responses

  1. Atze sagt:

    Ist immer ne schwierige Sache, gerade wenn man die Kunden vielleicht schon länger oder persönlich kennt. Man muss einfach aufpassen, dass es nicht zu viel Außenstände werden

  2. Tina sagt:

    Es ist wirklich traurig, was aus der Zahlungsmoral einiger Menschen geworden ist. Trotzdem ein schöner sowie hilfreicher Artikel

  3. Benny sagt:

    Leider gibt es viele die nicht Zahlen, ich finde das Sollte einfach anders gelöst werden damit Verkäufer nicht blöd da stehen und evt Konkurs machen müssen weil die meisten nicht Bezahlen wollen.Leider werden Lockangebote oft dazu verleitet

  4. Moritz sagt:

    Leider nehmen besonders Mieter es immer häufiger nicht so ernst die monatliche Miete auch zu bezahlen. Zwar kann man Sie nach 2 Monaten kündigen aber der wirkliche Auszug kann sich vor Gericht bis zu 2 Jahre hinauszögern 🙁

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